Lunch Lecture: FAIR PAY Begriffe erklärt!

Die IG KiKK und IG Bildende Kunst laden zur Präsentation des neu erschienenen <b>Glossars für faire Bezahlung in der bildenden Kunst</b> und Diskussionsveranstaltung am 25. Oktober 2024, 13.00–14.30 Uhr, online via Zoom. Das Glossar ist eine umfassende Informationsquelle für Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen in der Freien Szene für mehr Orientierung im Bereich der öffentlichen Fördermittel.

FAIR PAY Begriffe erklärt: Glossar für faire Bezahlung in der bildenden Kunst

In der Praxis hat sich gezeigt, dass es bezüglich der Terminologie, die wir als Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen in unseren täglichen Arbeitsprozessen verwenden, immer noch viele Missverständnisse gibt. Als Hilfestellung hat die Arbeitsgruppe Pay the artist now! nun ist das Glossar für faire Bezahlung in der bildenden Kunst veröffentlicht.

Das Redaktionsteam, Sheri Avraham und Michael Strasser, stellt in der Lunch Lecture das handliche Werk mit aktuell 68 Begriffen und Informationen auf 108 Seiten vor. Sie werden kurz die Entstehungsgeschichte von Pay the artist now! und dem Glossar skizzieren, einige der Begriffe im Detail erklären und im Anschluss Fragen der Anwesenden beantworten.

Lunch Lecture: Fair Pay Begriffe erklärt!
25. Oktober 2024, 13.00 bis 14.30 Uhr

Online via Zoom: Hier klicken um Beizutreten!

Teilnahme: kostenlos.
Wir bitten um Anmeldung bis Donnerstag, 24.10. 12 Uhr., unter office@igkikk.at

Glossar für faire Bezahlung in der bildenden Kunst

Das Glossar ist parallel zur Pay the artist now! Infotour 2023/24 entstanden und beinhaltet aktuell 68 Begriffe. Das Glossar ist eine umfassende Informationsquelle, die von bildenden Künstler:innen für bildende Künstler:innen in der Freien Szene entwickelt wurde, um die komplexen Begrifflichkeiten rund um öffentliche Mittel in Kunst und Kultur in Österreich zu entwirren.

Um Klarheit und Zugänglichkeit zu fördern, wurden komplexe Fachbegriffe in klare und prägnante Erklärungen umgewandelt. Dieses Glossar ist ein weiteres Werkzeug für Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen in der Freien Szene und für mehr Orientierung im Bereich der öffentlichen Fördermittel.

Ab sofort gibt es das Glossar so lange der Vorrat reicht als Print-Exemplar bei der IG Bildende Kunst, der IG KiKK und weiteren Kooperationspartner:innen zur freien Entnahme, zur digitalen Ansicht und auch zum Download.

 

Foto: Dila Kaplan

Ähnliche Artikel

Fair Pay, Entlohnung, Bezahlung, Arbeit in Kunst und Kultur, Kulturarbeit - Gehaltsempfehlungen 2026 Ein zentrales Instrument für die Berechnung von FAIR PAY ist das Gehaltsschema der IG Kultur für Kulturvereine. Es bietet eine Grundlage, um bei Fördereinreichungen Personalkosten für unselbständig Beschäftigte auf einer transparenten Basis zu kalkulieren und den Finanzierungsbedarf aufzuzeigen, der notwendig wäre, um "Fair Pay" in der Kulturarbeit zu ermöglichen. Für 2027 beträgt die empfohlene Erhöhung gegenüber 2026 im Schnitt +2,8%. Alle Details zum Schema sowie Antworten auf die häufigsten Fragen findet ihr hier.
Wie steht es um die Budgets der kommenden Jahre, was bedeutet die fehlende Valorisierung für die freie Szene und wie können Fair Pay, kulturelle Teilhabe und bessere soziale Rahmenbedingungen gesichert werden? Ein spontanes Sommertreffen im Theater Kosmos in Bregenz mit Vizekanzler Andreas Babler und der freien Kunst- und Kulturszene generierte mehr als 30 dringende Fragen an den Kulturminister. Hier der Rückblick eines Gesprächs über kulturpolitische Ansprüche, konkrete Vorhaben und jene Fragen, auf die es noch Antworten braucht.
Fair Pay, Entlohnung, Bezahlung, Arbeit in Kunst und Kultur, Kulturarbeit - Gehaltsempfehlungen 2026 Das Fair-Pay-Gehaltsschema für Kulturarbeit steigt 2027 im Schnitt um 2,8 Prozent. Gleichzeitig werden frei vergebene Kunst- und Kulturförderungen gekürzt, während die für Fair Pay vorgesehenen zehn Millionen Euro seit 2024 unverändert bleiben – und real Jahr für Jahr an Wert verlieren. Die daraus entstehende Finanzierungslücke wird immer größer. Warum die IG Kultur das Fair-Pay-Schema gerade deshalb weiterführt – und welche politischen Konsequenzen daraus folgen müssen.