Podcast Robert Misik Was mit Kultur Rechtsextremismus Populismus Die Welt wirkt zerrissener als noch vor wenigen Jahrzehnten. Politische Debatten verlaufen entlang harter Fronten, soziale Medien verstärken Konflikte, und Parteien am rechten Rand gewinnen zunehmend an Einfluss. Welche Mechanismen machen Menschen anfällig für autoritäre und rechtsextreme Bewegungen? Und kann es eine Politik ohne Emotion überhaupt geben? Ein Gespräch mit Robert Misik über die „Erziehung zur Grausamkeit“.
Diversität ist heute in vielen Kunst- und Kulturinstitutionen zur Standardformel geworden. Sie taucht in Leitbildern auf, in Förderkriterien, in Jurysitzungen und Programmtexten. Diversität gilt als Wert, als Haltung, als Selbstverständlichkeit. Gleichzeitig fehlen oft genau dort, wo Diversität beschworen wird, die strukturellen Voraussetzungen für echte Mitbestimmung, für Machtverschiebung, für nachhaltige Veränderung.
Der Honorarspiegel der TKI für freie, selbständige Kulturarbeit 2027 bietet unverbindlichen Stundenrichtsätze für organisatorische, konzeptuelle und leitende Tätigkeiten im Kunst- und Kulturbereich im Rahmen eines Werkvertrages.
In der ersten Kulturradio-Sendung nach der Sommerpause geht es um Community Building.
Eine vom Kulturministerium beauftragte Studie hat die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund untersucht. Die Erkenntnis: Menschen mit Migrationsgeschichte beteiligen sich in Österreich in selben Ausmaß am kulturellen Leben wie die Gesamtbevölkerung – wobei ausschließlich die passive Teilnahme untersucht wurde. Entscheidende Faktoren sind und bleiben, unabhängig von der geographischen Herkunft die Leistbarkeit und Zugänglichkeit kultureller Angebote bzw. Einkommen und Bildung.
Ob Bar, Aufbau oder Gästebetreuung: Ohne ehrenamtliche Unterstützung geht es oft nicht. Aber wie sehen das die Behörden? Rechtsanwalt Mag. Rudolf Vouk hat Acoustic Lakeside zu genau dieser Frage vor Gericht vertreten. Im Webinar am 14. Oktober erfahrt ihr, worauf ihr in der Praxis achten solltet, um die freiwillige Mitarbeit in eurem Kulturverein sicherer zu organisieren.
Autoritäre Verschiebungen entstehen oft nicht in einem großen Bruch, sondern in einem Muster vieler kleiner Schritte. Umso wichtiger ist es die kleinen, ersten Schritte aufmerksam zu beobachten und das dahinter liegende Muster zu erkennen, um gemeinsam dagegen aufzutreten zu können. Eine Analyse rechtspopulistischer Angriffe und Einschränkungen der Zivilgesellschaft in Österreich.
Fair Pay, Entlohnung, Bezahlung, Arbeit in Kunst und Kultur, Kulturarbeit - Gehaltsempfehlungen 2026 Ein zentrales Instrument für die Berechnung von FAIR PAY ist das Gehaltsschema der IG Kultur für Kulturvereine. Es bietet eine Grundlage, um bei Fördereinreichungen Personalkosten für unselbständig Beschäftigte auf einer transparenten Basis zu kalkulieren und den Finanzierungsbedarf aufzuzeigen, der notwendig wäre, um "Fair Pay" in der Kulturarbeit zu ermöglichen. Für 2027 beträgt die empfohlene Erhöhung gegenüber 2026 im Schnitt +2,8%. Alle Details zum Schema sowie Antworten auf die häufigsten Fragen findet ihr hier.
Wie steht es um die Budgets der kommenden Jahre, was bedeutet die fehlende Valorisierung für die freie Szene und wie können Fair Pay, kulturelle Teilhabe und bessere soziale Rahmenbedingungen gesichert werden? Ein spontanes Sommertreffen im Theater Kosmos in Bregenz mit Vizekanzler Andreas Babler und der freien Kunst- und Kulturszene generierte mehr als 30 dringende Fragen an den Kulturminister. Hier der Rückblick eines Gesprächs über kulturpolitische Ansprüche, konkrete Vorhaben und jene Fragen, auf die es noch Antworten braucht.
Fair Pay, Entlohnung, Bezahlung, Arbeit in Kunst und Kultur, Kulturarbeit - Gehaltsempfehlungen 2026 Das Fair-Pay-Gehaltsschema für Kulturarbeit steigt 2027 im Schnitt um 2,8 Prozent. Gleichzeitig werden frei vergebene Kunst- und Kulturförderungen gekürzt, während die für Fair Pay vorgesehenen zehn Millionen Euro seit 2024 unverändert bleiben – und real Jahr für Jahr an Wert verlieren. Die daraus entstehende Finanzierungslücke wird immer größer. Warum die IG Kultur das Fair-Pay-Schema gerade deshalb weiterführt – und welche politischen Konsequenzen daraus folgen müssen.
Ticketpreise durch Kultureuro Ankündigung höher? Symbolbild Ticketschalter (nicht in Wien), @ Philip Yu via Unsplash Noch gibt es weder einen Gesetzesentwurf noch eine Einigung über den Wiener „Kultureuro“ – die Ablehnung ist trotzdem längst da. Ob der Vorstoß im politischen Tauziehen überhaupt Realität wird, ist offen. Gerade deshalb stellt sich jetzt die Frage, unter welchen Bedingungen daraus ein echtes Solidarmodell für zusätzliche Kulturfinanzierung werden könnte – ohne sozialen Zugang und kleine Veranstalter*innen zu gefährden. Einfach eine neue Ticketsteuer einzuführen, ist jedenfalls keine gute Idee. Ein Kommentar.
Die Kunst- und Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 ist veröffentlicht. Nach einem zweijährigen Prozess liegt damit erstmals ein gemeinsamer Plan für die kulturpolitische Entwicklung des Landes vor. Parallel zum Erarbeitungsprozess hat die IG KiKK auf Basis einer österreichweiten Analyse von Kulturstrategien Empfehlungen für die Kärntner Strategie entwickelt. Wie viel davon wurde aufgegriffen? Die folgende Einordnung zeigt, inwiefern zentrale Empfehlungen der IG KiKK in der vorliegenden Strategie berücksichtigt wurden.