Am 28. Juni findet in Graz die nächste Gemeinderatswahl statt. Nach 5 Jahren Koalition aus KPÖ, Grünen und SPÖ werden die politischen Karten neu gemischt.
Die EU-Institutionen bekennen sich in der Erklärung „Europa für Kultur – Kultur für Europa“ zu Kultur als öffentlichem Gut und strategischer Aufgabe europäischer Politik. Ob dieser Anspruch im Finanzrahmen 2028–2034 auch zu ausreichenden Mitteln und zugänglichen Förderstrukturen führt, ist offen – gerade für gemeinnützige Kulturorganisationen. Eine Einschätzung.
Erhebung, Kulturarbeit, Fakten, Datengrundlage, Vernetzung, QR-Code zur Erhebung, Basisdatenerhebung Vieles was Kulturvereine jeden Tag leisten, ist unsichtbar oder wird als selbstverständlich wahrgenommen. Das wollen wir durch die Erhebung Kulturarbeit heute ändern und untermauert mit Fakten darstellen, was Kulturvereine leisten und unter welchen Bedingungen. Bis 30. Juni noch anonym teilnehmen! Bei Fragen unterstützen wir gerne. Die nächsten offenen InfoSessions dazu gibt es online am 24. Juni!
Mit KURE – Kultur der Resilienz haben wir im Mai unser erstes Interreg-Projekt zur Stärkung von Kulturbetrieben in der Bodenseeregion gestartet. Gemeinsam mit Kulturvereinen und soziokulturellen Zentren aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein entwickeln wir Methoden und Strategien, um den aktuellen Herausforderungen im Kulturbereich strukturell und kooperativ zu begegnen. Angesprochen sind besonders kleine und mittelgroße Kulturbetriebe und deren Führungskräfte. Der offizielle Projektauftakt des Projektleitungs-Teams fand am 17. Juni 2026 in Ravensburg statt.
Der Budgetvoranschlag des Bundes 2027/2028 liegt vor. Für Kunst und Kultur sind 2027 insgesamt 608,7 Millionen Euro vorgesehen – rund 21 Millionen Euro weniger als 2026. 2028 soll das Budget wieder auf 617,9 Millionen Euro steigen. Doch was sagen diese Zahlen tatsächlich aus? Welchen Stellenwert haben Kunst und Kultur im Gesamtbudget? Und was bedeutet der Voranschlag für die Förderungen der freien Szene? Wir haben die Zahlen im Detail analysiert.
Beratungspraxis Aberkennung Gemeinnützigkeit Was passiert, wenn das Finanzamt die Gemeinnützigkeit eines Vereins in Frage stellt? Anknüpfend an die Rechtsauskunft „Die Gemeinnützigkeit und ihre Aberkennung“ beleuchten wir anhand eines konkreten Falls aus der Vereinspraxis zentrale steuerliche Fragen. Steuerrechtsexpertin Mag. Karin Bartalos gibt Antworten.
Rechtsauskunft Aberkennung Gemeinnützigkeit Gemeinnützigkeit ist für Kulturvereine keine Selbstverständlichkeit. Entscheidend ist nicht nur, was in den Statuten steht, sondern auch, was ein Verein tatsächlich tut. Beides muss zusammenpassen und einem gemeinnützigen Zweck dienen. Stimmen Statuten, Tätigkeit, Website und Rechnungswesen nicht überein, kann die Gemeinnützigkeit gefährdet sein – mit möglichen steuerlichen Folgen für den Verein.
Das Bundesbudget 2027/2028 liegt vor. Das Kulturbudget soll 2027 um 3,3 Prozent sinken. Real gekürzt wird bei den frei vergebenen Kunst- und Kulturförderungen. Die IG Kultur pocht auf Maßnahmen zur Stärkung der kulturellen Nahversorgung, denn Sparen ist kein kulturpolitisches Programm.
Mit der Solidaritätskampagne „Kultfür!“ setzen wir gemeinsam mit über 120 Erstunterzeichnenden aus ganz Österreich ein Zeichen für den Erhalt von Kunst und Kultur als öffentliche Aufgabe. Im Rahmen einer Pressekonferenz am Spielboden Dornbirn am 9. Juni konnten wir auf die Auswirkungen der aktuellen Kürzungen im Kulturbereich sichtbar machen. Bei diesem ersten öffentlichen Auftritt im Schulterschluss mit Partner:innen aus Wirtschaft, Industrie, Handel und Tourismus formulierten wir unsere Forderung nach verlässlicher Kulturfinanzierung, fairen Arbeitsbedingungen und dem Schutz kultureller Vielfalt. Zugleich laden wir weitere Solidarische ein, sich uns anzuschließen und die Kampagne mitzutragen.
Kulturtunnel Treffen Teilnehmer*innen Bei der vierten Kulturtunnelfahrt von IG KiKK und IG Kultur Steiermark diskutierten Kulturtätige aus Kärnten|Koroška und der Steiermark über die Herausforderungen und Chancen von Kulturarbeit im ländlichen Raum. Im Mittelpunkt standen Vernetzung, nachhaltige Strukturen, die Zusammenarbeit mit Gemeinden und die Bedeutung von Kulturinitiativen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie wichtig der Austausch über regionale Grenzen hinweg für eine starke freie Kulturszene ist. Nachlese auch in einfach Sprache.
Das neue Schlusskommuniqué der ARGE Kulturelle Vielfalt zeigt: Kulturelle Vielfalt ist kein Zusatzprogramm, sondern demokratische Infrastruktur. Wer sie schützen will, muss freie Kulturarbeit, soziale Absicherung, faire Förderungen und regionale Kulturstrukturen verlässlich stärken. Eine Bestandsaufnahme und Appell an die Politik für stabile Strukturen und verlässliche Finanzierung.
Demonstration „Manjšinski Štrajk“ des Klubs slovenskih študentk*študentov na Dunaju / Klub slowenischer Studierender in Wien (KSŠŠD) und des Hrvatski akademski klub / Kroatischer akademischer Klub (HAK), 15.05.2025. © Grilic Kulturarbeit ist eine bedeutsame Soft Power – vor allem für marginalisierte Communitys und vulnerable Positionen. Denn in einer Gesellschaft, die von den starren Vorstellungen bezüglich „Vaterland“ und „Muttersprache“ geprägt ist, bleiben Minderheiten oftmals nur die Aktionsräume Kunst und Kultur, um ihre Bedürfnisse, Emotionen und Forderungen artikulieren zu können. Über Partisan*innenkunst und antifaschistische Kulturarbeit in Kärnten/Koroška.