Öffentlichkeit

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Das Kulturhaus Brotfabrik ist ein Kulturzentrum, welches ein vielfältiges und zugängliches Kulturangebot in Favoriten schafft. Das Programm hat den Anspruch, auch die Pluralität der Wiener Bevölkerung widerzuspiegeln. Wir suchen ab Juli eine/n in der Kulturszene gut vernetzte/n Projektmitarbeiter*in mit Schwerpunkt Öffentlichkeitsarbeit. | Bewerbungsfrist: 10. Juni 2021
Woyzeck Nationalismus, Rassismus, Faschismus, Heuchelei, Dekadenz
<p>Die <a href="http://www.igkulturwien.net/" target="_blank">IG Kultur Wien</a> in Allianz mit Interessengemeinschaften, Kulturinitiativen und Kunst- und Kulturschaffenden präsentierte am 1.September 2015 im Wiener <a href="http://www.wuk.at/" target="_blank">WUK - Werkstätten und Kulturhaus</a> im Rahmen einer Pressekonferenz konkrete Positionen und Forderungen zur aktuellen Lage von Kunst und Kultur in Wien.</p> <p>Wie sieht die freie Kulturszene
Wer sichtbar wird, hat Zugang zu politischer Macht. So oder ähnlich ließen sich die Grundsätze zusammenfassen, die antirassistische, anti(hetero)sexistische, sagen wir alle gegen Formen der Diskriminierung gerichteten Politiken lange Zeit ausgezeichnet haben und noch immer auszeichnen.
Im Titel dieser Kulturrisse-Ausgabe findet sich die Kategorie der Kunst eigentümlich eingeklemmt zwischen zwei einander ausschließende Kategorien: Public und Policy. Also Öffentlichkeit auf der einen Seite und etwas auf der anderen, das nur schwer aus dem Englischen zu übersetzen ist, aber im Kern mit dem Ausdruck Politikfeldadministration am besten getroffen wäre. Kunst- bzw. Kulturinstitutionen wären damit eingeklemmt zwischen zwei unterschiedlichen und miteinander konkurrierenden Politikvorstellungen.
Ist Öffentlichkeit die Grundbedingung von Demokratie - sei es in Form der athenischen Agora oder des rationalen Diskurses nach Habermas? Oder ist Öffentlichkeit die Manipulation der Massenmedien im Kapitalismus? Sind die Salons der Intellektuellen, die Aufmarschplätze der Arbeitermacht oder das Parlament die eigentlichen öffentlichen Räume?