Projekteinblicke: Wie die Teilnehmenden für MAKE IT HAPPEN ausgewählt wurden

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Für das FULCRUM-Trainingsprogramm MAKE IT HAPPEN – Community Building and Audience Development konnten sich soziokulturelle Organisationen aus Europa im Frühjahr 2024 bewerben: 

 

Insgesamt gingen 67 Bewerbungen von Organisationen aus 13 Ländern ein. Ausgewählt wurden 24 Teilnehmende bzw. Organisationen aus 8 Ländern für das internationale Trainingsprogramm.

 


Wie wurde ausgewählt?


Um die Auswahl transparent, nachvollziehbar und möglichst fair zu gestalten, wurden vorab gemeinsame Auswahlkriterien und ein Bewertungsbogen entwickelt. Diese Dokumente dienten allen Projektpartner*innen als Grundlage für die Bewertung der Bewerbungen:

Die Kriterien wurden nach Beratung mit externen Expert*innen entwickelt, denen wir für ihre Unterstützung herzlich danken möchten: mit Alena Klinger von der Initiative Minderheiten Tirol zu Fragen von Inklusion und Barrieren sowie mit Jonathan Goodacre von The Audience Agency zu inhaltlichen Fragen von Publikumsentwicklung und Community Building.


Wer wurde ausgewählt?


Folgende Teilnehmende und Organisationen wurden ausgewählt:
 

Maaike Tubex, CC De SchakelOksana Jacmenova, The Unity HouseBürgerhaus Mahndorf
Filip Hendrickx, Cultuurhuis BelgicaKuldar Pajula, Culture House of KiiliIl Campanile
Brendan Fox, Galway Arts CentreTriino Lest, Kuressaare KultuurivaraCulture House of Tsirguliina
Laura David, Centre culturel de HuyAlessandro Balestrieri, Teatro della CadutaCulture Association of Northern Riga
Sophie François, Centre culturel du Brabant WallonKira Halfmeier, Bollwerk 107Kuldiga Center of Culture
Jolanda de Witt, OKH VöcklabruckTim Többe, B-SideJazzit Salzburg
Lucia Delgado, FrauenhetzLa VénerieKunstwerkt vzw
Dominik Jellen, bodi end soleKulturni dom Franca Bernika DomžaleGC Schilde



Zusammensetzung der ausgewählten Gruppe


Die ausgewählte Gruppe zeigt eine breite Zusammensetzung in Bezug auf persönliche Profile, regionale Kontexte, Organisationsgrößen und Arbeitsfelder.

Nach freiwilligen Angaben der Teilnehmenden nach der Auswahl setzte sich die Gruppe aus 14 Frauen (58,3 %) und 10 Männern (41,7 %) zusammen. Drei Teilnehmende identifizierten sich als LGBTIQA+ (12,5 %). Diese Angaben wurden nicht im Bewerbungsformular abgefragt und waren daher kein Auswahlkriterium.

Auch geografisch war die Gruppe ausgewogen zusammengesetzt:

  • 8 Organisationen aus Hauptstädten oder großen Städten mit mehr als 100.000 Einwohner*innen;
  • 4 Organisationen aus mittelgroßen Städten mit 50.000 bis 100.000 Einwohner*innen;
  • 8 Organisationen aus kleineren Gemeinden mit 10.000 bis 50.000 Einwohner*innen;
  • 4 Organisationen aus ländlichen Gemeinden oder kleinen Städten mit weniger als 10.000 Einwohner*innen.

Die Organisationsgrößen reichten von sehr kleinen Strukturen bis zu größeren regionalen Kulturorganisationen. Rund 37,5 % der ausgewählten Organisationen hatten nur ein bis fünf Mitarbeitende, darunter Organisationen mit einer einzelnen verantwortlichen Person oder sehr kleinen Kernteams. 25 % hatten sechs bis 19 Mitarbeitende. Zwei Organisationen verfügten über größere Strukturen mit 20 bis über 50 Mitarbeitenden. Bei weiteren sieben Organisationen waren die Strukturen breiter oder schwankend beschrieben, etwa bei Organisationen ohne festen Veranstaltungsort oder mit regional tourender Arbeit.

Auch die Aktivitätsvolumina waren unterschiedlich. Einige Organisationen führen jährlich mehrere hundert Veranstaltungen durch, andere arbeiten projektbezogener oder mit länger laufenden Formaten wie Ausstellungen. Die Mehrheit der ausgewählten Organisationen arbeitet multidisziplinär und verbindet Kulturprogramm mit partizipativen oder gemeinwesenorientierten Formaten. Darüber hinaus waren spezialisierte Organisationen aus den Bereichen Performing Arts und Visual Arts vertreten. Rund ein Viertel der Organisationen hat zusätzliche thematische Schwerpunkte, etwa FLINTA*, Minderheiten, Jugend oder aktive Bürger*innenschaft.

 

Die Auswahl zielte damit nicht auf eine homogene Gruppe, sondern auf eine lernfähige und vielfältige Zusammensetzung. Gerade diese Vielfalt ist für das Training zentral: Die Teilnehmenden sollten von unterschiedlichen Erfahrungen, Arbeitsrealitäten und lokalen Kontexten lernen können.

 

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