LIGHTS ON - Internationales Austauschprogramm für Kulturarbeiter*innen

Interesse an einem Job-Training bei einer Kulturinitiative im Ausland und einem 5-tägigen Weiterbildungsseminar zu „nachhaltigem Krisenmanagement in der Kulturarbeit“ in Ostend/Belgien? Dann bewerbt euch bei LIGHTS ON, dem Mitarbeiter*innen-Austauschprogramm für junge Kulturarbeiter*innen der ENCC. Bewerbungsfrist ist der 20. Jänner 2023. 

Foto von Alexander Bagno via Unsplash

LIGHTS ON, das Nachfolgeprogramm zu „Bridging European Culture Centres“ des European Netzwork of Culture Centres (ENCC) ist ein Austausch-, Trainings- und Mentoringprogramm für junge Kulturarbeiter*innen, die in einer anderen europäischen Kulturinitiative Erfahrungen sammeln möchten. 

Der Jahresschwerpunkt 2023 ist dem Thema „Sustainable crisis management: organisational resilience and well-being“ gewidmet. 


Das LIGHTS ON-Programm inkludiert: 
 

  • Training: Teilnahme an einem 5-tägigen Trainingsseminar in Ostentd (Belgien) vom 8.- 12. Mai 2023. Der Schwerpunkt des Trainings 2023 ist dem Thema „Sustainable crisis management: organisational resilience and well-being" gewidmet und inkludiert Schulungen zur beruflichen und persönlichen Entwicklung, Studienbesuche in lokalen Kulturzentren, etc. 
  • Austausch: mindestens ein-wöchiges Job-Shadowing in einer anderen Kulturinitiative in Europa sowie der Empfang eines/einer weiteren Programmteilnehmers/in in durch die eigene Kulturinitiative; 
  • Mentoring: Begleitung durch Mentor*innen während des Programmverlaufs; 


Für die ausgewählten Teilnehmer*innen, die bei einer Kulturinitiative tätig sind, die Mitglied der IG Kultur ist, werden folgende Kosten vom LIGHTS ON-Programm übernommen: Kosten für die Teilnahme am Trainingsseminar (Unterbringung, Verpflegung und Reisekosten von EUR 250,-) sowie die Reisekosten für das Job-Shadowing in der Kulturinitiative im Ausland. Für Teilnehmer*innen, die nicht bei einem Mitglied der IG Kultur tätig sind, sind die Reisekosten jeweils selbst zu tragen. 
 

Wer kann sich zur Teilnahme bewerben: 
Kulturarbeiter*innen unter 35 Jahren, die in einem Kulturzentrum oder einer anderen Kulturorganisation seit mindestens einem Jahr arbeiten. Die Bewerbung muss dabei sowohl von der/dem Kulturarbeiter*in als auch dem Kulturzentrum unterstützt werden. 
 

Einreichberechtigt sind:
Kulturarbeiter*innen: 

  • unter 35 Jahren (Jahrgang 1989 oder später) 
  • fließend Englisch sprechen;  
  • die in einem Kulturzentrum oder einer anderen Kulturorganisation seit mindestens einem Jahr arbeiten, in Programm-Entscheidungsprozesse eingebunden sind und nachgewiesene Erfahrungen bzw. Interesse an der Zusammenarbeit mit verschiedenen Communities haben; 
  • aus grundsätzlich allen Berufsprofilen in Kultureinrichtungen (Kulturmanager*innen, Projektkoordinator*innen, Presse- und Kommunikationsarbeit, Techniker*innen, Künstler*innen, Lehrer*innen und Trainer*innen, Praktiant*innen, Volontär*innen und andere) – sofern die obigen Punkte erfüllt sind;

Kultureinrichtungen, die:

  • ein dezidiertes Interesse an Weiterbildungs- und Austauschmöglichkeiten für Ihre Mitarbeiter*innen haben und  
  • bereit sind, eine andere Teilnehmer*in des Programms für eine Woche in ihrer Kultureinrichtung zu begrüßen und mit dieser die Trainingswoche zu gestalten
  • sowie die Kosten für Unterbringung und Verpflegung ihrer Mitarbeiterin/ihres Mitarbeiters für die Zeit des Job-Shadowing in der ausländischen Kultureinrichtung. Die Reisekosten für das Job-Shadowing werden von der ENCC übernommen.   
     

Bewerbung: Interessierte Kulturarbeiter*innen/Kulturinitiativen können sich per Onlineformular bewerben. 
Bewerbungsfrist ist der 20. Jänner 2023.
Die Auswahlergebnisse werden Ende Februar 2023 bekannt gegeben.


Weiterführende Informationen: LIGHTS ON Ausschreibung 
 

Ähnliche Artikel

Am 2. März 2026 luden die IG Kultur Vorarlberg und die Österreichische UNESCO-Kommission zum Talk „Regenerative Kulturarbeit zwischen Krise und Transformation“ ins Theater am Saumarkt. Im Zentrum stand die Frage, welche Rolle Kunst und Kultur in Zeiten gesellschaftlicher, ökologischer und wirtschaftlicher Umbrüche bereits spielt und welche ihr zugunsten eines guten Lebens für alle im Einklang mit der Natur zukommt. Ausgangspunkt bildete die internationale Debatte um Kultur als „Missing SDG“ innerhalb der Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Der Abend mit Beiträgen von Künstler:innen und Kulturakteur:innen veranschaulichte, dass Regenerative Kulturarbeit dort entsteht, wo Engagement, Zusammenarbeit und der Mut zum Mitgestalten aufeinandertreffen.
Im Rahmen unseres Jubiläumsthemas starteten wir im Dezember 2025 eine Umfrage zu „Regenerativer Kulturarbeit“. Zwei Monate sammelten wir Impulse aus dem Kultursektor und bei Interessierten: 45 Stimmen aus Vorarlberg und darüber hinaus teilten ihre Gedanken, Visionen und Erfahrungen und geben uns „Futter“ für unser Forschungsprojekt. Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmenden! „Kulturarbeit radikal fürsorglich denken“ ist eine der beeindruckenden Rückmeldungen und gleichzeitig ein motivierender Appell. Wir haben das Stimmungsbild zusammengefasst und veröffentlichen die Ergebnisse hier in Kürze und im Detail.
Am Montag, 2. März 2026, laden die IG Kultur Vorarlberg und die Österreichische UNESCO-Kommission zu einem diskursiven Abend im Theater am Saumarkt. Mit künstlerischen Impulsen und Einblicken von Expert:innen aus Kunst, Kultur, Umwelt und Politik werden regenerative Aspekte in Kunst und Kultur beleuchtet. Zu Gast sind Klimabotschafterin und Musikerin Lea Brückner, Autorin Sarah Kuratle, Interessensvertreterin der Bildenden Kunst Daniela Koweindl, Kulturmanagerin Sabine Benzer vom Theater am Saumarkt, Musiker Andreas Paragioudakis und Matthias Merta vom Biosphärenpark Großes Walsertal.