Was erwartet Kunst und Kultur unter Schwarz-Blau?

Jetzt haben wir den Salat: Schwarz-Blau neu. Mit türkisem Anstrich. Es gibt ja nun viele alte Forderungen und viele neue Ängste, doch was steht nun konkret im Regierungsprogramm, auf das sich die Regierungsparteien geeinigt haben?

Regierungsprogramm. Baustelle. Andreas Dworak.

Foto: ©Andreas Dworak

Jetzt haben wir den Salat: Schwarz-Blau neu. Mit türkisem Anstrich. Es gibt ja nun viele alte Forderungen und viele neue Ängste, doch was steht nun konkret im Regierungsprogramm, auf das sich die Regierungsparteien geeinigt haben?

Im Gespräch mit Gabriele Gerbasits, IG Kultur, und Ulrike Kuner, IG freie Theaterarbeit, über den Kulturbegriff der Bundesregierung, ihren Umgang mit den Kulturschaffenden, was sie mit dem Budget vor hat, welchen Werten sie nachgeht und worauf sich der Kunst- und Kultursektor einstellen muss.

Ähnliche Artikel

Kultur Fördermittelverteilung - fast alles geht nach Wien? Symbolbild mit Reflexion des Riesenrads Fast die Hälfte der regional zuordenbaren Bundeskulturförderung geht nach Wien – rechnet man die großen Bundeseinrichtungen mit, sind es sogar 86 Prozent. Ist die Kulturförderung des Bundes also vor allem Wienförderung? Ein Blick hinter die Zahlen zeigt, wie das Ungleichgewicht zustande kommt – und welche Fragen sich daraus für die Kulturpolitik dringend stellen.
Steigende Sparvorgaben prägen aktuell die Kulturpolitik auf allen Ebenen. Was als „ökonomische Notwendigkeit“ erscheint, hat tiefgreifende demokratiepolitische Folgen: Strukturen werden ausgedünnt, Solidarität gerät unter Druck, freie Initiativen verlieren Planungssicherheit. Ein Gespräch mit den Geschäftsführerinnen der IG Kultur Steiermark, Lidija Krienzer-Radojević, und der IG Kultur Wien, Vera Wolf, über Austerität, Transparenz und die Frage, wie kulturelle Infrastruktur unter knappen Bedingungen verteidigt werden kann.
Analyse Kulturbudget Kulturförderung Bundeskulturförderung 2025 Wo hat der Bund nun tatsächlich gekürzt? Für 2025 liegen nun konkrete Zahlen zu den Kürzungen im Kunst- und Kulturbereich vor. Unsere Analyse zeigt: Während große Einrichtungen weitgehend verschont blieben, gibt es weniger Geförderte und Jahresprogramme – und je kleiner die Förderung, desto stärker der Rückgang.