Kulturpolitik zur Wahl – Diskussion am 12. September

Save the Date: Anlässlich der Nationalratswahl laden wir Kulturpolitiker*innen am 12. September im Depot (Wien) zur Diskussion über kulturpolitische Prioritäten und konkrete Vorhaben der wahlwerbenden Parteien. 

Kulturpolitik zur Wahl 

Podiumsdiskussion mit Parteivertreter*innen anlässlich der Nationalratswahl
 

Donnerstag, 12.9.2024, 19 Uhr
Depot, Breite Gasse 3, 1070 Wien
und im Livestream unter https://youtu.be/0H_W9i-agSU 


Wahlen eröffnen Möglichkeiten für Veränderung, und das ist in der Kulturpolitik weiterhin dringend nötig. Die Herausforderungen sind zahlreich, z. B. in der Förderpolitik, in der weiteren Etablierung von Fair Pay, in einer sozialen Absicherung heutiger Arbeitsrealitäten, bei den rechtlichen Rahmenbedingungen. Haben die wahlwerbenden Parteien tragfähige kulturpolitische Konzepte anzubieten, die bessere Rahmenbedingungen und Zukunftsperspektiven für alle in Kunst, Kultur und Freien Medien bringen?

Wir laden anlässlich der kommenden Nationalratswahl Kulturpolitiker*innen zum Gespräch und wollen wissen, was ihre Parteien die nächsten Jahre vorhaben, wo sie Handlungsbedarf sehen und welchen.
 

Es diskutieren[1] (alphabetisch gereiht):

  • Sabine Aigner | Keine 
  • Eva Blimlinger  | Grüne
  • Gabriele Heinisch-Hosek  | SPÖ
  • Nikolaus Kohlberger | KPÖ plus 
  • Josef Schellhorn | Neos
  • noch ohne Zusage angefragt: ÖVP, Bierpartei

Moderation: Lisa Mayr-Sinnreich (Arbeiterkammer Wien, vormals „Der Standard“)

 

Eine Kooperation von Kulturrat Österreich mit dem Depot und der ARGE kulturelle Vielfalt.


1 Wir laden alle Parteien ein, die bundesweit antreten. Demokratie- und wissenschaftsfeindlichen Parteien bieten wir kein Podium.

Ähnliche Artikel

Die Kunst- und Kulturstrategie Kärnten | Koroška 2030 ist veröffentlicht. Nach einem zweijährigen Prozess liegt damit erstmals ein gemeinsamer Plan für die kulturpolitische Entwicklung des Landes vor. Parallel zum Erarbeitungsprozess hat die IG KiKK auf Basis einer österreichweiten Analyse von Kulturstrategien Empfehlungen für die Kärntner Strategie entwickelt. Wie viel davon wurde aufgegriffen? Die folgende Einordnung zeigt, inwiefern zentrale Empfehlungen der IG KiKK in der vorliegenden Strategie berücksichtigt wurden.
Kulturelle Demokratie beginnt nicht beim bloßen Zugang zu Kunst, sondern dort, wo unterschiedliche Gruppen Gesellschaft mitgestalten und Konflikte öffentlich austragen können. Monika Mokre im Gespräch mit Stefanie Fridrik über die politische Bedeutung kultureller Teilhabe, die Rolle freier Kulturarbeit und die Frage, was demokratische Öffentlichkeit in Österreich heute trägt – und was sie zunehmend gefährdet.
Kultur stärkt Demokratie nicht automatisch – sie muss selbst demokratisch organisiert sein. Lars Ebert fragt, wie kulturelle Teilhabe, Repräsentation und Entscheidungsmacht neu gedacht werden können, damit Kultur mehr ist als Angebot oder Standortfaktor. Aber vor allem zeigt er auf, warum Cultural Leadership dort beginnt, wo Kulturpolitik soziale Wirkung, kulturelle Rechte und gemeinschaftliches Handeln ernst nimmt.