Open Call: Re:Create Europe – Residencies & Webinarteilnahme
Re:Create Europe lädt aufstrebende Künstlerinnen und Kulturpraktikerinnen ein, sich mit Fragen von Widerstand, Resilienz und der Transformation von Kulturpolitik auseinanderzusetzen. Das Programm umfasst internationale Residenzen, eine begleitende Webinarreihe und ein digitales Mapping.
Re:Create Europe möchte eine klare Antwort auf den zunehmenden Druck auf künstlerische Freiheit und kulturelle Autonomie in Europa geben. Künstler*innen und Kulturarbeiter*innen arbeiten immer häufiger unter Bedingungen, die von Krieg und Aggression, politischer Instrumentalisierung, wirtschaftlicher Prekarität, ökologischen Krisen und schrumpfenden zivilgesellschaftlichen Handlungsspielräumen geprägt sind. Resilienz kann in diesem Zusammenhang nicht allein als Anpassungsstrategie verstanden werden, sondern als kulturelle, ethische und zivilgesellschaftliche Verantwortung.
Unter dem Titel Transformation of Cultural Policies steht die Rolle künstlerischer und kultureller Praxis in Zeiten des Wandels im Mittelpunkt. Ein besonderer Fokus gilt kultureller Resilienz, künstlerischer Autonomie und zivilgesellschaftlichem Engagement.
Ausgeschrieben sind vier Residenzen in Malta, Bulgarien, Rumänien und Deutschland sowie ein Open Call zur Teilnahme an einer Webinarreihe.
Sie richten sich an:
- aufstrebende Künstlerinnen und Kulturpraktikerinnen mit etwa fünf Jahren Berufserfahrung
- Personen, die an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Aktivismus arbeiten
- Interessierte an internationalem Austausch und an der Auseinandersetzung mit sozialen, kulturellen oder zivilgesellschaftlichen Kontexten im Rahmen ihrer Arbeit
Bewerben können sich Personen aus Ländern, die am Programm Creative Europe teilnehmen: EU-Mitgliedstaaten sowie weitere teilnahmeberechtigte Länder.
Einreichfrist: 15. Juni
Ausschreibungsdetilas: https://allianceofacademies.eu/open-calls/
Für Rückfragen: allianceofacademies@adk.de