femchor
femchor
Der femchor, kurz für feministischer Chor, wurde 2020 von einer Handvoll Menschen, die sich über einen feministischen Verein zur beruflichen Vernetzung zusammengefunden haben, gegründet und als Verein eingetragen. Seitdem haben wir uns sowohl musikalisch, als auch als Gruppe weiterentwickelt und gefestigt. So ist uns das Selbstverständnis als feministischer Chor und nicht als Frauenchor besonders wichtig. Die Inklusion (gender)queerer Menschen und die Offenheit gegenüber ihren Lebensrealitäten sind für uns über die Zeit zu einem besonderen Anliegen geworden, mit dem wir uns auch intern viel beschäftigt haben. Auch Menschen mit Betreuungspflichten sollen die Möglichkeit haben Teil des femchors zu sein und so helfen in der Organisation des Choralltags viele Hände je nach ihren Kapazitäten zusammen. Ebenso ist uns die möglichst faire Bezahlung der Künstler_innen mit denen wir zusammen arbeiten ein wichtiges Anliegen.
Seit 2023 singen wir regelmäßig Konzerte in unterschiedlichsten Kontexten und an unterschiedlichsten Orten. Das reicht von der MQ Sommerbühne und dem Kultursommer, über Charity Veranstaltungen und Wohnzimmer-Konzerte bis zu Interventionen in der Stadtbücherei, der Kunsthalle oder der 8. März Demo. Die Songs die wir singen sind dabei meist von Frauen oder queeren Personen und reichen dabei von zeitgenössischen oder wiederentdeckten Popsongs bis zu Liedern aus der Frauen- und Arbeiter_innenbewegung.
Wir planen weiterhin regelmäßig Konzerte zu singen sowie in Zukunft einmal pro Jahr ein eigenes Konzert zu veranstalten. Wir bemühen uns dabei um Ausgewogenheit zwischen größeren und kleineren Veranstaltungen und auch solchen wo wir Menschen erreichen, die feministischen Anliegen vielleicht nicht so wohlgesonnen oder auch einfach nicht so vertraut mit ihnen sind. Gemeinsam mit unser aktuell ganz neuen musikalischen Leitung werden wir auch unsere Möglichkeiten im musikalischen Ausdruck sowie der Performance weiter erforschen und austarieren. Unser künstlerisches Schaffen will feministische Anliegen unterstützen und amplifizieren und diese über unsere Freude am gemeinsamen Singen und performen unseren Zuhörer_innen näher bringen.