Europäische kulturelle Netzwerke und Networking in Mittel- und Osteuropa

Die vorliegende Studie (IG Kultur Österreich in Kooperation mit eipcp) beschreibt die Partizipation mittel- und osteuropäischer Mitglieder in europäischen/weltweiten Netzwerken.

Dabei wurde nicht die Perspektive der Mitglieder erfasst, sondern bei den Netzwerken als 'Organisationen' angesetzt. Interviews fanden vor allem mit KoordinatorInnen und Vorstandsmitgliedern von Netzwerken statt, die Fragebögen wurden an die

Die vorliegende Studie (IG Kultur Österreich in Kooperation mit eipcp) beschreibt die Partizipation mittel- und osteuropäischer Mitglieder in europäischen/weltweiten Netzwerken.

Dabei wurde nicht die Perspektive der Mitglieder erfasst, sondern bei den Netzwerken als 'Organisationen' angesetzt. Interviews fanden vor allem mit KoordinatorInnen und Vorstandsmitgliedern von Netzwerken statt, die Fragebögen wurden an die Koordinationsbüros versandt. In diesem Kapitel wird versucht, eine inhaltliche Auseinandersetzung mit einer quantitativen Beschreibung des Ist-Zustandes (Mitgliederanteil, regionale Verteilung, ...) zu verbinden.

Das umfangreichere Kapitel 2 ist Netzwerken in Mittel- und Osteuropa (MOE) gewidmet. Es enthält einerseits einen kurzen Überblick über das Gesamtergebnis unserer Recherchen. Eine konkrete Thematisierung des jeweiligen Umfelds sowie der Entstehung, Entwicklung und des Tätigkeitsbereichs der Netzwerke findet sich andererseits in zwei Länderberichten (Bulgarien, Polen) und drei Einzeldarstellungen von Netzwerken.

Als zweiter Teil dieses Berichts wird eine im Zuge der Recherchen erarbeitete Liste von kulturellen Netzwerken (europäischen/weltweiten sowie regionalen und nationalen in MOE) publiziert. In gedruckter Form ist dies (vor allem im Hinblick auf MOE) als Dokumentation des im Rahmen dieses Projektes erreichten Kenntnisstandes zu sehen. Im Hinblick auf die praktische Verwertung ist diese Liste vor allem für die Publikation im Internet konzipiert, wo sie erweitert und laufend aktualisiert werden kann.

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