wahlkampf

11. Gebot: Du sollst nicht reimen!

Vielleicht bald eine notwendige Selbstregulierung für wahlkämpfende Parteien, egal welcher Ausrichtung? Wir fragen uns schon lange, wo die Sprachpolizei bleibt!

Ein Misserfolg, der sich gelohnt hat

Viele Menschen, insbesondere auch ArbeiterInnen und Jugendliche, sind von der SPÖ enttäuscht und suchen nach politischen Alternativen – nicht zuletzt zeigte sich das an der Kandidatur zahlreicher neuer Kleinparteien. Uns erschien es an diesem Punkt sinnvoll, auch auf der Wahlebene zu agieren.

Das Unbehagen in der Kultur. Beobachtungen aus dem Kulturfeld in Zeiten des französischen Präsidentschaftswahlkampfs

Wenige Wochen vor den beiden Wahlgängen zur Präsidentschaftswahl am 22. April und am 6. Mai kommt das Thema Kultur in der politischen Debatte kaum vor. In allen Parteiprogrammen finden sich zwar wohlklingende Leitsätze zur Kulturpolitik, im Wahlkampf spielen sie so gut wie keine Rolle. Dieses Fehlen ist umso erstaunlicher in einem Land, welches sich über seine kulturellen Traditionen definiert.

Der Konsens im vermeindlichen Dissens. MigrantInnen als Objekt rassistischer Wahlkämpfe - und als Subjekte der Konfrontation

Welche Taktiken der Konfrontation mit dem hegemonialen Rassismus haben sich aus der Erfahrung der ausländerfeindlichen Wahlkämpfe entwickelt? Die Schlüsselbegriffe in dieser Frage sind Taktiken, Konfrontation, Rassismus, Erfahrung und Wahlkampf.

Österreich und Weltpolitisches. Im Wahlkampf 2006

Österreich 2006, wieder im Wahlkampf mit Rechtsextremismus im Nacken, mit anwidernden Hetztönen auf Plakaten überall, obwohl nun – Österreichvariante – die Rechtsextremen übereinander herfallen im Streit ums Original.

Und nochmals vier

In Österreich ist four more years schon zwei Jahre alt. Zeit also für die österreichischen Wahlkampfteams, sich für 2006 neue Inspiration jenseits des Teiches zu holen. "Keep it simple and stupid", hat etwa ÖVP Generalsekretär Lopatka aufgepasst. Komisch – sollte man doch glauben, dass diese Lektion schon längst gelernt wurde.

America in my mind

Österreichische Politik, so hören wir, versucht also von der amerikanischen zu lernen. Die Parteien schickten sogar ganze Delegationen in die Vereinigten Staaten, um sich vor Ort über die neusten Wahltricks der Demokraten und Republikaner zu informieren: Man analysierte ihre Wahlstrategien, Werbetaktik, Medienauftritte, Spendepraxis, Slogans, Targetings, etc., in der Hoffnung, die amerikanische Erfahrung hierzulande anzuwenden und so die nächsten Wahlen für sich zu entscheiden.

Ignoriert, irritiert, integriert - MigrantInnenkulturpolitik in Oberösterreich

Stehen Wahlen an - wie nun die Landtagswahlen in Oberösterreich - sind nur WählerInnen interessant: die vielbeschworenen BürgerInnen. MigrantInnen sind ausgeschlossen von dieser rudimentären Teilhabe an der gesellschaftlichen Gestaltung.

Oberösterreich - wo Opposition Sünde ist

Wahlkampf ist in aller Regel eine Zumutung, erst recht auf dem Land. Wie derzeit zum Beispiel in Oberösterreich, wo das Buhlen um die WählerInnengunst soeben in jene Phase eingetreten ist, die gemeinhin als die "heiße" bezeichnet wird (was heißen soll, dass es zur Sache geht), sich hier, zwischen Inn und Enns, aber als Mischung aus Fadesse und künstlicher Aufgeregtheit äußert.

Der Süden lebt. Versuchsstation Kärnten, revisited

Mit fortgesetzer Dauer des Monologs begann sich allmählich eine unerwartete Qualität, wenn man es so nennen will, im Raum auszubreiten: eine Art unaufgeregter Seriosität. Was war das? Eine neue Maske? Nur eine Verschleißerscheinung nach vier Jahren als LandesKulturReferent? Tatsächlich beantwortete Haider die lauen Fragen der JournalistInnen in moderatem Ton, ganz ohne Wolfsgesicht und Anflug von Zynismus.