steiermark

Es gibt viel zu tun!

Kulturpolitische Aktionen und Überlegungen der IG Kultur Steiermark

Nachbesetzung des Aufsichtsrats des steirischen herbst - offener Brief

Im Gemeinderat der Stadt Graz am 1.Juni 2017 ist ein Tagesordnungspunkt auch die Nachbesetzung des Aufsichtsrates des steirischen herbst - ein Festival der zeitgenössischen Kunst, das auch kulturpolitische Fragen aufgreift. Dazu eine Stellungnahme der IG Kultur Steiermark.
Festival Rostfest

Das ROSTFEST: Ein postindustrielles Festival

Die Stadt Eisenerz mit dem Erzberg, ehemals als Brotlaib der Steiermark bezeichnet, und die Eisenstraße werden in unsererheutigen Zeit als „Systemfehler“ angesehen. In einer Welt, in der Wachstum als die maßgebliche Größe zur Bestimmung der Daseinsberechtigung angesehen wird, ist eine mit Strukturproblemen sondergleichen behaftete, ehemalige Bergbauregion im globalen Kontext wenig bis gar nicht relevant. Die Stadt Eisenerz ist in den letzten 50 Jahren mit einem Rückgang

Kulturpolitische Perspektivenlosigkeit in der Steiermark wird in die Tat umgesetzt

In einer Pressemitteilung vom 23.September 2015 fordert die IG Kultur Österreich Landesrat Christian Buchmann auf zukunftsorientierte Kulturpolitik zu machen oder zurücktreten. Auch solidarisiert sie sich mit der finanziell unter Druck geratenen IG Kultur Steiermark: "Was passiert, wenn man BetriebswirtInnen mit eingeschränktem Weitblick politische Aufgaben überträgt? Sie werden sie nach ihren wirtschaftlichen Zielen umgestalten.

Den steirischen Kulturinitiativen wird sukzessive das Wasser abgedreht.

An Landesrat Christian Buchmann und seine Abteilung erging ein offener Brief da, Ende August die Kulturinitiativen aufgefordert wurden, eine Kurzdarstellung ihres Vorhabens und einen aktualisierten Finanzplan für die Vertragserrichtung an die Kulturabteilung zu übermitteln. Die geforderte „Anpassung“ der im Frühjahr gestellten Anträge an die Subventionskürzungen ist eine Neuerung im Subventionsprozedere, die für die Kulturinitiativen zusätzlichen Aufwand bedeutet, ohne zu wissen, warum. Außerdem soll diese „Anpassung“ an

“Zukunft Steiermark”

unter diesem Titel steht das Arbeitsprogramm der neuen Steirischen Landesregierung von ÖVP und SPÖ, die am 16.6.2015 vom Landtag gewählt wurde. In der Kultur heißt es für bestehende Institutionen und Projekte weiter sparen! Neue Projekte sollen aber die Steiermark-Expo und die Licht-Biennale sein. Die "Freie Szene" soll abgesichert werden.