Prekarisierung

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(Des)Illusion von Unabhängikeit

Dem Kampf gegen ökonomische Ungleichheiten muss die Anerkennung der Tatsache vorausgehen, dass im Kunstfeld und zwischen den KünstlerInnen Klassenunterschiede existieren.

Soziale Ungleichheit - Die prekäre ökonomische Lage von Kunstschaffenden

Fair statt prekär gilt noch immer. Im Jahr 2001 wurde von italienischen AktivistInnen "San Precario" als Schutzpatron ins Leben gerufen. Getragen von Gewerkschaften und Arbeiterkammer fand am 29.02.2008 erstmals in Österreich ein "Santa Prekaria"-Aktionstag statt, denn Prekarisierung ist überwiegend weiblich! 2016 hat sich die Situation einzementiert. In Österreich sind Menschen, die ihr Einkommen aus Unternehmens- oder Vermögenserträgen beziehen, deutlich besser dran, als Menschen, die ihr Einkommen

Das Burgtheater als Nukleus der Produktion nationalstaatlicher Ideologie

Als einfacher Arbeiter am unteren Ende der Hierarchie dieses Theaters erkannte ich meinen Arbeitsort in einem größeren Zusammenhang: Nationalstaatlichkeit, hochkulturelle Produktion, EU-Anti-Migrations-Politik, globaler Kapitalismus und neoliberale Prekarisierung von Arbeit. Am Burgtheater sind diese Phänomene in einem Geflecht ineinander verwoben.

Ein Precarity Office in Wien

Mit dem Precarity Office (auf Österreichisch: Büro für Prekarisierungsangelegenheiten) eröffnen wir einen monatlichen Raum, in dem wir uns gegenseitig über arbeits- und migrationsbezogene Fragen Rat geben, Selbstorganisierungspraktiken diskutieren und entwickeln sowie über die laufenden Krisen reden.

hArt und irgendwann vielleicht fair?

Österreich ist also eine Kulturnation , das kann nicht oft genug gesagt werden. Österreich ist eine Kulturnation und stolz auf diesen Titel. Österreich ist eine Kulturnation und das kann nicht oft genug bezahlt werden. Moment... Österreich ist eine Kulturnation und den KünstlerInnen geht es nicht ums Geld, weil die Kunst ist frei und der Künstler, die Künstlerin ist dies auch. Dazu zählt auch das Geld, so

Neues aus dem Kunstbetrieb:

Wenn Institutionen (fast) nicht mehr bezahlen.

Ein Jahr Arbeitskampf: Initiative Abfallberatung vs. Stadt Wien

Prekäre Arbeitsverhältnisse in der öffentlichen Verwaltung und die Notwendigkeit, dagegen vorzugehen. Eine (un-)endliche Geschichte?

Bleiben uns bloß Brösel?

Mit dem Slogan "Kulturarbeit muss sich lohnen!" arbeitet die IG Kultur Österreich am Thema Fairpay für Kulturarbeit. Der Bewegungsmelder Kultur berichtet von der Pressekonferenz, die am 26. September 2012 in Linz stattfand.

Kunst und Kohle

Die Einkommenssituation von Kunst- und Kulturschaffenden, das ist spätestens seit der vom BMUKK in Auftrag gegebenen Studie zur sozialen Lage bekannt, ist mehr als trist. Spartenspezifisch genauer hingeschaut hat deshalb die Kulturrisse Redaktion, die mit dem Schwerpunktheft "Kunst und Kohle" die Möglichkeit bietet, sich diesem komplexen Thema anzunähern. In der Rubrik "A bisserl mehr Senf bitte!" sprachen wir mit Markus Griesser über radikale Demokratie, linke Medienlandschaft und Formen der Selbstorganisierung. Die wrestling movements fragen diesmal nach Möglichkeiten der (monetären) Anerkennung von politischer Medienarbeit in den Netzen der Worldwide Web.
jury, auszeichnung kulturplakatpreis

Fair Pay gewinnt Kulturplakatpreis

Die IG Kultur Österreich gewinnt mit dem Plakatsujet der Fairpay Kampagne den 3. Preis des Salzburger Kulturplakatpreises 2012.