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Foto: ©Patrick Kwasi

Alternativen zum Verlust der Kulturpolitik

Was bedeutet es für eine Kulturpolitik, wenn die selben Fragen und Probleme noch immer aktuell sind, die sich bereits vor Jahren dringend gestellt haben? Über ökonomische Zwänge, prekarisierte Arbeitsverhältnisse, das Desinteresse der Politik und alte neue Forderungen.

Wie mit Politik Kultur gemacht wird

Zusammenfassung der kulturpolitischen Ereignisse und der Stellungnahmen der IG Kultur Steiermark von 2010 bis 2015: Tabelle kulturpolitischer Maßnahmen und Vorschläge 2010 bis 2015 Wie mit Politik Kultur gemacht wird. Fakten und Fiktionen 2010 bis 2015

Stimmungsbild über steirische Reformpartnerschaft

Ein sehr interessanter und unbedingt lesenswerter Artikel über die letzten viereinhalb Jahre steirische Reformpartnerschaft war gestern im Falter zu finden.

Politik als Übersetzung.

Demokratie ist etwas Gutes. Das Einzige, was ein bisschen stört, sind die BürgerInnen. Die kennen sich nicht aus, treffen falsche Entscheidungen aufgrund falscher Motive und fallen auf Populismus herein.

Neoliberaler Standard. Zur Lateinamerika-Berichterstattung in der hiesigen Presse.

Dass die Neue Zürcher Zeitung oder die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu den publizistischen Flaggschiffen neoliberalen Denkens gehören, ist bekannt. Die Hegemonie äußert sich aber am besten dort, wo ihre Spuren weniger vermutet werden. So beispielsweise in der Lateinamerika-Berichterstattung der als linksliberal geltenden Tageszeitung Der Standard (Wien).

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel

Wer glaubt, der Republik könne nach Ablauf des staatlichen Jubeljahres keine Fortsetzung des rot-weiß-roten Hurra-Getöses zugemutet werden, sollte besser für ein nochmaliges Ansteigen der Emissionswerte gewappnet sein. Am 1. Jänner 2006 übernimmt Wolfgang Schüssel – so schreibt es das Rotationsprinzip der Staatengemeinschaft vor – den Ratsvorsitz der Europäischen Union. Der rechtskonservativen Kanzlerpartei eröffnet sich dann sechs Monate lang die Möglichkeit, ihr Hegemoniebestreben territorial erheblich auszuweiten.

Debord als Antideutscher. Eine Tagung zur Situationistischen Internationale in Wien

Die SituationistInnen waren eine Gruppe von Radikalen, zunächst dem Künstlermilieu entsprungen und später auf die soziale Revolte konzentriert, die den Pariser Mai 1968 maßgeblich inspirierte und vier Jahre später ihre Organisation auflöste.

VorRisse

Der Herr gibt's, der Herr nimmt's: ein ehernes Prinzip der national-konservativen Wende. Das bekommen seither all jene besonders drastisch zu spüren, die es weiterhin wagen, gegen die nunmehr in ihrer Machtstellung gestärkte Schüssel-Partei ihre kritische Stimme zu erheben.

Lang lebe Franz v. Assisi!

Kritische Bemerkungen zu Chantal Mouffes Beitrag Exodus oder Stellungskrieg? in Kulturrisse 01/04. "Wipe away transgression, Set the captives free." Bob Marley – "Exodus"

Der revolutionäre Termidor

Heute sind es die Rechten, die eine radikale Veränderung wollen, während die alte Welt diesem starken Willen wenig entgegen zu setzen hat - genauso wenig wie ein alter Veteran der einst säkularen antikolonialistischen Befreiungsbewegungen dem Kopftuch seiner fundamentalistischen Tochter oder wie eine ehemalige Aktivistin der amerikanischen Flowerpower-Bewegung dem inzwischen schon verwirklichten Traum ihres Sohnes, ein Topgun-Flieger bei der US-Navy zu werden.