musik

Die neue Clubkultur: Tanzen für eine bessere Welt

Es geht ein Ruck durch die Clubs. Es entwickelt sich eine politische Clubkultur, die nicht nur hedonistisch-kommerziell ausgerichtet ist, sondern aktiv gegen Rassismus und Sexismus arbeitet, sich über Diversität bei Bookings und Publikum Gedanken macht und Kunst- und Kulturprojekte in die Szene holt.

Right on! Wo rocken Frauen_*?

Der Bewegungsmelder Kultur hat in Kulturpolitik aktuell eine Veranstaltung in Linz zum Anlass genommen laut über Gendergerechtigkeit und Bühnenpräsenz nachzudenken und lässt dabei eine illustre, von Fiftitu organisierte Runde über Frauen, die die Clubs rocken (sollten) sinnieren. Die Kulturarbeiterin des Monats ist Stefanie Wuschitz von Miss Baltazar's Laboratory – ein wöchentliches Labor für Frauen in interaktiver Technologie und die sputniks on air träumen von einem Leben zwischen Ambivalenzen und open heavens.

Urheberrechtspolitik ist Kulturpolitik. Zu den Sound Recording Rights

Wie nahe Kulturpolitik und Urheberrechtsfragen beieinander liegen, kann man dieser Tage wieder hautnah miterleben. Charlie McGreevy, EU-Kommissar für Binnenmarkt und Dienstleistungen hat eine Gesetzesänderung im Visier, die die Schutzfrist für Tonaufnahmen von 50 auf 95 Jahre nach der Aufnahme ausdehnen würde.

zukunftsmusik: oder ohne geld koa musi!

der herr hörfunkchef zeigt über eine Ö3 belangsendung wie musiker_innen oder neue österreicher_innen aussehen, die – laut dem universal-chef – auf dem sender selbst kein abspielforum haben. es wird mit zahlen argumentiert, der austropop schwer beleidigt, die quote vehement gefordert. jahrelang dieselbe diskussion.

Studie Musik

Studie der IG Kultur über "Fördersummen Stadt/Land/Bund – „etablierte Institutionen“ und „freie Szene“ im Bereich Musik im Vergleich"

Freie Musik? Netlabels und die Krise der Musikindustrie.

Netlabels schaffen neue, größere Öffentlichkeiten und können sich so als effektiver Weg erweisen, Künstler bekannt zu machen. Darüber hinaus sind die anfallenden Kosten sehr viel niedriger, weshalb sehr viel mehr Musik veröffentlicht werden kann. Dies führt aber nicht einfach zu einer Schwemme von schlechter Musik, sondern zu einer ungeheuren Befruchtung innerhalb der Szene, in der mehr Austausch denn je zwischen Musikern stattfinden kann.

"... ‘cause girls just wanna have fun!" Anmerkungen zum Thema Gender in der Clubkultur

Seitdem sich die so genannte "Clubkultur" während der letzten Jahrzehnte zu einem profitablen Geschäft herausgebildet hat (in einigen Ländern wie Großbritannien kann von einer regelrechten Industrie gesprochen werden, die mit hiesigen Verhältnissen kaum vergleichbar ist), finden sich auch verstärkt Frauen in traditionell männlich definierten Positionen wieder: als DJs, VJs (Visual Artists), Musik-Produzentinnen, Technikerinnen usw.

Black Culture – White Nature?

Einige KritikerInnen bezweifeln mittlerweile die Gültigkeit der Begriffe "Black Music", "afroamerikanische Musik" oder "white Music", zumal die Wurzeln der zeitgenössischen Rock- und Popmusik sowohl in der europäischen als auch in der afrikanischen Kultur zu verorten seien.

Recht und Geld für geistiges Eigentum. Kann mit der Umsetzung der EU-Inforichtlinie in Österreich ein gerechter Ausgleich für alle UrheberInnen geschaffen werden?

Peter Rantasa Welchem Einfluss Entscheidungsträger bei der Gestaltung von Gesetzen ausgesetzt sein können, hat die Diskussion über die "Richtlinie zur Harmonisierung bestimmter Aspekte des Urheberrechts und der verwandten Schutzrechte in der Informationsgesellschaft", kurz: Info-Richtlinie, gezeigt: Alle involvierten Interessengruppierungen, ob aus Kunst oder Wirtschaft, sind mit ihren Anliegen nach Brüssel gereist und haben das Lobbying bei den Mitgliedern des Europäischen Parlaments forciert. Die Parlamentarierin Mercedes Echerer (Grüne)