medien

Das Zentralorgan für Kulturpolitik und Propaganda der IG Kultur nimmt den Raum ein , der sich durch die Nachlässigkeit und Werteverschiebung der österreichischen Kulturpolitik in den letzten Jahren aufgetan hat. Hier werden kulturpolitische Themen und Praxen nachhaltig verhandelt. Als „Propagandaorgan“ stellt sie durchaus den Versuch dar, die Sichtweise auf die Bedeutung von Kulturarbeit und auf ihren gesellschaftlichen Einfluss zu verändern. Die Zeitschrift gibt Kulturvereinen eine Darstellungsplattform,

Medien und Roma (Workshop)

Im Rahmen des Projektes 'Romanistan. Crossing Spaces in Europe.' laden wir zum Workshop. Unser zweiter Workshop im Rahmen des Projektes 'Romanistan' beschäftigt sich mit den Möglichkeiten die (neuen) Medien Roma und anderen Minderheiten zu öffnen.

„Kampfzonen in Kunst und Medien“

Gäbe es ein offizielles politisches Buch zur österreichischen Kulturpolitik, wäre es vermutlich golden. Nicht Grün- zur Diskussion, nicht Weiß- mit Vorschlägen oder gar Schwarz- mit Negativbeispielen, sondern ganz im Ton dieses Edelmetalls, das sich als besonders korrosionsbeständig von anderen unterscheidet – beständig also gegen die Reaktion eines Werkstoffs mit seiner Umgebung.

Staatskulturnationalismus

Die Empörung über die „sinnlose Gewalt“ in den französischen Banlieus erreichte 2005 ihren Höhepunkt, als nicht nur Autos und Uniformierte ramponiert wurden, sondern gleichzeitig eine Vorschule und eine Bibliothek in Flammen standen. Anstatt diese Institutionen als Ressourcen der Selbstvervollkommnung und gesellschaftlichen Teilhabe zu schonen, erkannten die Jugendlichen sie als ideologische Staatsapparate und Stützpunkte der nichtpolizeilichen Macht.

Die Mitteilung der europäischen Hegemonieansprüche. Notizen zum Kulturverständnis der Europäischen Union.

Lassen wir die Seele beiseite und sagen wir: „Kultur ist das, worüber sich die Europäische Union – in der Vorstellung, die treibende Kraft der menschlichen Entwicklung und Zivilisation zu sein – versucht, in die Zukunft einzuschreiben.“

Gegenöffentlichkeit gut verdaut

Einen Überblick über die freie Medienszene in Oberösterreich, deren Geschichte und deren Perspektiven zu zeigen, kann naturgemäß nur schlaglichtartig erfolgen, ohne Systematisierung und ohne Anspruch auf Vollständigkeit, weil das diesen Rahmen sprengen würde. Holzschnittartig, weil eine echte Differenzierung vermutlich den Blick dermaßen zerstreuen würde, dass er im Nebel der Vielzahl der Erzeugnisse gar nichts mehr fassen könnte. Und ein solcher Überblick an diesem Ort kann nur die jüngere Geschichte betrachten, alles andere wäre Forschungsgegenstand der Zeitgeschichte, die jedoch einen großen weißen Fleck auf diesem Feld aufweist.

Die WAZ und die Medien

Alles in allem wurde die WAZ in den einzelnen südosteuropäischen Ländern so etabliert, dass sie der tatsächliche oder potenzielle Monopolist – jedenfalls der stärkste Medienspieler auf diesem Markt – wurde.

Hüpfende Peronisten . Zur Lateinamerika-Berichterstattung der Neuen Zürcher Zeitung

Das Besondere an der Lateinamerika-Berichterstattung der NZZ ist vor allem zweierlei: Es vergeht erstens kaum ein Tag, an dem nicht über politische Geschehnisse vom Subkontinent berichtet wird. Diese tagespolitische Aufmerksamkeit ist, verglichen mit deutschen oder gar österreichischen Tageszeitungen, einzigartig. Wie aber über Lateinamerika berichtet wird, darin liegt die zweite Besonderheit. Denn die NZZ ist auf erfrischende Weise einem Prinzip verpflichtet, das eigentlich dem Alternativmedienbereich zugerechnet wird: dem Standpunktjournalismus.

Medienaktivismus in Ost-Asien. Teil 1: Japan

Weltweit machen immer mehr Leute ihre eigenen Medien. Die Gründe sind in allen Mediengesellschaften dieselben: Weil bei den kommerziellen Medien genau das drin ist, was draufsteht. Weil die „öffentlichen“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit operieren. Weil sie es satt haben, von oben herunter angeredet zu werden – missrepräsentiert, ignoriert oder einfach für blöd verkauft.

Weiterhin keine ORF-Ausstrahlung des Filmes "Artikel 7"!

"Wir müssen in die Offensive gehen und Gegenöffentlichkeiten schaffen!" Mit einem eindringlichen Appell der Filmemacherin Ruth Beckermann endete am Sonntag, 12. Februar 2006, eine Diskussionsveranstaltung des Kulturrat Österreich zum Thema: "Wie viel Objektivität verträgt der ORF?". Ein bis in die letzten Reihen gefülltes Filmcasino bestätigte das große Interesse, das schon Ende vergangenen Jahres nach dem Absetzen des Films "Artikel 7 - Unser Recht!" aus dem ORF-Programm