Interview

Fragen an den Spitzenkandidaten - Alfred Gusenbauer, 21. Oktober 2002

1) Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden? Sinnvoll wäre unserer Ansicht nach die Zusammenführung der Kompetenzen für die Bereiche Kunst, Kultur und Medien in einem Ministerium. Dabei sollte es auch zu einer Neuorganisation der österreichischen Auslandskulturpolitik kommen. Die interne Struktur der Kulturverwaltung soll künftig der Tatsache Rechnung tragen, dass jenseits der klassischen Kunstsparten neue Felder im Kunst- und

Fragen an den Spitzenkandidaten - Matthias Reichhold, 21. Oktober 2002

1) Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden? Das Staatssekretariat im Bundeskanzleramt unter der Führung von Staatssekretär Franz Morak hat gezeigt, dass die Kunstagenden durchaus in geeigneter Form als "Chefsache" behandelt wurden. Die im Unterrichtsministerium angesiedelten Kulturagenden wurden von Frau BM Gehrer ebenso in geeigneter und dem Koalitionsabkommen entsprechender Weise wahrgenommen. Aus freiheitlicher Sicht wäre die Schaffung eines eigenen

Fragen an den Spitzenkandidaten - Wolfgang Schüssel, 18. Oktober 2002

Wolfgang Schüssel, 18. Oktober 2002 1) Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden? Die Zusammensetzung der Ministerien hat in dieser Legislaturperiode sehr effizient funktioniert. 2) Welche Person aus Ihrem Team haben Sie für die Regierungsfunktion eines/einer Kulturministerin vorgesehen? Das ÖVP-Team hat in den letzten Jahren Kompetenz und politische Erfahrung bewiesen und genießt das Vertrauen der Bevölkerung. An diesem Team

Fragen an den Spitzenkandidaten - Alexander van der Bellen, 9. Oktober 2002

1) Wie sollen die Kunst- und Kulturagenden kulturpolitisch sinnvoll im Rahmen der Regierungsbildung berücksichtigt werden? Die Grünen wollen mit der Bündelung verschiedener Kompetenzen eindeutige Zuständigkeiten und Synergien sowie eine insgesamt stärkere politische Vertretung der Kulturanliegen bewirken. In einem Kulturenministerium werden die Kulturpolitik aufgewertet und alle Bereiche zusammenführt: Die gegenwärtige Aufgabenverteilung kultureller Belange auf unterschiedliche Ministerien ist kennzeichnend für die Geringschätzung der Thematik. In den vergangenen Jahrezehnten