Gesellschaftskritik

No Justice! No Peace! Gleichheit und Gerechtigkeit!

Wir setzen unsere Klimawechsel-Serie fort, heute mit dem Schwerpunkt „Gleichheit und Gerechtigkeit“. Kulturarbeiter_innen des Monats sind Elisabeth Löffler und Cornelia Scheuer vom Verein MAD – Mixed Ability Dance. Die wrestling movements machen Neonazi-Subkultur einen Strich durch die Rechnung.

The right to freedom of artistic expression and creativity

Farida Shaheed hat einen UN-Bericht über die Entwicklungen rund um den Schutz künstlerischer Freiheit und Recht auf Kultur zusammengestellt. The Special Rapporteur in the field of cultural rights, Ms. Farida Shaheed, submits the present report in accordance with Human Rights Council resolution 19/6. In this report, the Special Rapporteur addresses the multi-faceted ways in which the right to the freedom indispensable for artistic expression and creativity
Foto: ©Patrick Kwasi

Crossing Spaces: Selbstorganisation von Roma

Der Bewegungsmelder Kultur widmet sich diesmal der Kulturrisse-Ausgabe „Selbstorganisation von Roma“. Der Schwerpunkt des Heftes, der im Rahmen des Projektes "Romanistan. Crossing Spaces in Europe" entstanden ist, stellt verschiedene Roma-Organisationen vor. Ein weiterer Fokus ist die Frage nach Mediennutzung, kultureller Produktion und Kulturarbeit von Roma/Romni in Europa. In der Rubrik „A bisserl mehr Senf, bitte!“ sprachen wir mit Gilda Horvath, Angehörige der Lovara-Roma, Aktivistin und Expertin für Romafragen und ORF Journalistin in der Volksgruppenredaktion. Die wrestling movements zeigen die Chancen von selbstorganisierten Medien auf.

Bleiben uns bloß Brösel?

Mit dem Slogan "Kulturarbeit muss sich lohnen!" arbeitet die IG Kultur Österreich am Thema Fairpay für Kulturarbeit. Der Bewegungsmelder Kultur berichtet von der Pressekonferenz, die am 26. September 2012 in Linz stattfand.

Prekär Arbeiten? Prekär Leben? Mayday Parade 2012

1. MAI * 14h * MAYDAY-Parade in Wien Gestern standen wir noch vor dem Abgrund, heute sind wir schon einen Schritt weiter! PREKÄR ARBEITEN? PREKÄR LEBEN? Treffpunkt: Bruno Kreisky Park (bei U4 Margaretengürtel, 1050 Wien) Endpunkt der Parade und Weiterfeiern: Straßenfest in der Heinestraße (1020 Wien) Die jährliche MAYDAY steht vor der Türe. Der 1.Mai wird wieder zum Anlass genommen um lustvoll und gemeinschaftlich die Straßen

Gipsy Dreams - von Träumen, Strategien und der Angst

„Roma-Träume – Gipsy Dreams - Romano Suno“ heißt eines der Alben von Harri Stojka, einem der wenigen prominenten Menschen dieser Erde, der sich zu seiner Roma-Herkunft bekennt. Aber träumen, das können die Roma schon lange nicht mehr. Nur Albträume, aus denen es kein Erwachen gibt: Morde an Roma in Ungarn, Verfolgung und Hetze in Bulgarien, Abschiebungen in Frankreich, ethnische Registrierung und Zwangsräumung von Roma-Camps in Italien...

Lasst alle Hoffnung fahren. Weil es keinen Sinn hat, auf Mainstreamberichterstattung zu warten.

Wir haben heute eine Situation, in der österreichische Medien, kommerzielle Private, der ORF und die Zeitungen einen ganzen Bereich, ein ganzes Feld des Österreichischen Kunst- und Kulturschaffens schlicht und einfach ignorieren. Während wir zum Beispiel praktisch alles über die Salzburger Festspiele und (auch aus dem Falter) über die Unterhosen von Charlotte Roche erfahren, was viele von uns wahrscheinlich nicht einmal wirklich wissen wollen, lesen, sehen und

Urbane Räume: Zwischen Verhandlung und Verwandlung

Mit unserer Schwerpunktausgabe zur aktuellen Nummer der Kulturrisse, die sich unter dem Titel: Urbane Räume: Zwischen Verhandlung und Verwandlung“ mit Fragen der Stadtentwicklung auseinandersetzt. In „A bisserl mehr Senf bitte“ sprachen wir mit Patricia Köstring über die Kunst des Moderierens und die Diskursfreudigkeit. Die sputniks on air durchstreiften auf der Suche nach offenen Räume die Budapest Pride und stiessen auf so manche Grenze.

Ein Lüfterl oder ein Brain-Storm?

Vorausgeschickt: Die einzige ‚Legitimation’, mich zu der Artikelreihe der IG zu äußern, beziehe ich aus meiner doppelten Perspektive von ‚draußen’, a. aus der Erfahrungs-Welt von NGO(s) (Europäische Kulturstiftung) und QuaNGO(s) (KulturKontakt), und b. aus meiner ‚deformation professionelle’, alles mit internationalen Brillen, zumindest mit europäischen, wahrnehmen zu wollen (und zu müssen - als Mittel gegen die Alterssichtigkeit des ‚Nationalstaates’). Ich schreibe diesen Beitrag als Privatier, quasi. Ehrlich

Panic on the Streets of London

Während der britische Premierminister weiterhin an seiner Interpretation eines “Ausbruchs purer Kriminalität" und an einer Perspektive, die auf den moralischen Verfall bestimmter Gruppen fokussiert, festhält, herrscht bei der Mehrheit der – nicht nur linken – KommentatorInnen fast überraschende Übereinstimmung in der Analyse der tieferen Ursachen der Ereignisse in London und anderer britischen Städte: Die wachsenden sozialen Kluft in einem der zugleich reichsten und ökonomisch-ungleichsten Länder der