Förderungen

startstipendium 2018 – Kulturmanagement

Das Bundeskanzleramt schreibt auch heuer wieder das „startstipendium 2018 – Kulturmanagement“ aus, Einreichfrist ist der 15. April 2018. Die Start-Stipendien für Kulturmanagement dienen der Erweiterung der Kompetenzen und Handlungsräume von jungen Kulturmanagerinnen und Kulturmanagern durch Weiterbildung in einem österreichischen Kulturzentrum. Details in der Ausschreibung im Download-Bereich! Beim Förderprogramm „ Auslandsstipendium “ ist die Einreichfrist bereits der 31. März 2018. In beiden Fällen sind die Einreichunterlagen ausnahmslos
Auslandsstipendium für KulturmanagerInnen, Einreichfrist: 31. März 2017 Z : Erweiterung der Kompetenzen und Handlungsspielräume von Kulturmanagerinnen und -manager durch Weiterbildung in einer ausländischen Kulturinitiative; einreichberechtigt sind Kunst- und Kulturschaffende mit österreichischer Staatsbürgerschaft oder Wohnsitz in Österreich, die mindestens eine 3-jährige Berufserfahrung im Bereich Kulturmanagement/Kulturarbeit nachweisen können D : 5 Stipendien pro Jahr, Höhe je nach Destination – max. jedoch 2.000 Euro pro Monat, Laufzeit max. 6

Kunst und Kultur finanzieren

Auf mehr als 100 Seiten wird in dieser Broschüre die Vielfalt an Förderungen öffentlicher und privater Stellen im Kunst- und Kulturbereich präsentiert. Inhalt: Österreichweite Förderungen, EU-Förderungen und Förderungen der Stadt Wien

Zahlenklarstellung – Einsparungen im Kulturbereich

Bis dato (inkl. Regierungsbeschluss 12. März 2015) wurden für Förderungen nach dem Kunst- und Kulturförderungsgesetz 8,5 Mio Euro vergeben (6,5 Mio Euro für mehrjährige Fördervereinbarungen, 2.072.290 Mio Euro für Projekt-förderungen). Fehlen also noch ca. 1,5 Mio Euro, die angeblich heuer noch für die Förderungen nach dem Kunst- und Kulturförderungsgesetz zur Verfügung stehen.

Zurück in die Zukunft. Von der Notwendigkeit mediale Utopien zu entwerfen

Das Konzept von NetzNetz sah dabei ursprünglich einen softwaregestützten Vergabemodus vor, der eine gegenseitige Bewertung der SpielteilnehmerInnen ermöglichen sollte. Doch wenn FördergeberInnen zugleich auch FordernehmerInnen sind, ist der Streit zumeist schon vorprogrammiert.

Verwaltungsreform Now!

Wie schon Wittgenstein festgestellt hat, braucht jede Regel eine unendliche Anzahl weiterer Regeln, um ihre Verwendung festzulegen. Im politischen Alltag bedeut das, dass es bei jeder politischen Regel einen Ermessensspielraum bei der Umsetzung gibt, sodass Verwaltung notwendigerweise auch Politik ist. Das lässt sich nun zwar grundsätzlich nicht verändern, kann aber trotzdem verbessert werden.

It's not a feature, it's a bug. Netzförderung Marke „Eigenbau“

Die Funktionsweise von Netzkultur entzieht sich der klassischen Vorstellung von Kultur. Räume, Projekte, Rezeption und Präsentation werden neu definiert und hybridisiert. Die Netzkultur in bestehende Förderschemata zu pressen konnte daher immer nur als Zwischenlösung gesehen werden. Es ist höchste Zeit, über neue Fördermodelle nachzudenken.

Fragmente des Widerstands. Zum Bildungsauftrag Freier Radios.

Für „Fragmente des Widerstands“ hieß das ca. 3000 Seiten historisches Quellenmaterial, 45 InterviewpartnerInnen und an die 2000 Minuten Tonaufnahmen auf 540 Sendeminuten zu verteilen. Trotz des erheblichen Arbeitsaufwands ist dieses Projekt ein möglicher Versuch, mit dem Freie Radios in Österreich, gerade zu Zeiten eines schwindenden Bildungsauftrags des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ein Stück mehr an Legitimation und Bedeutung erreichen können.

Eine kleine Delle ins Fördersystem schlagen...

Die Grundintention hinter dem Innovationstopf war, eine Förderung von Projekten zu schaffen, die im „normalen“ Förderwesen nicht berücksichtigt wurden. Das war und ist der kulturpolitische Aspekt. Andererseits ging es auch darum, Kulturinitiativen anzuhalten, Projekte abseits ihrer sonstigen Aktivitäten zu konzipieren und zu realisieren.

Zur Legitimität der öffentlichen Kunstfinanzierung

Öffentliche Kunstfinanzierung kommt üblicherweise dann ins Gerede, wenn sie – wie in letzter Zeit häufig - gekürzt, bzw. für einzelne Institutionen ganz gestrichen wird. Im Mittelpunkt der Debatten stehen häufig die kunstpolitischen Zielsetzungen sowie die Frage, inwieweit der Staat seiner Verpflichtung, die "zeitgenössische Kunst, ihre geistigen Wandlungen und ihre Vielfalt im Geiste von Freiheit und Toleranz" zu fördern, durch sein faktisches Handeln nachkommt, sie vernachlässigt oder gar verhindert.