Aktion 20.000 - Beschäftigungsmodell für Vorarlberger KIs

Mit dem Beschäftigungsmodell Aktion 20.000 neue Arbeitsplätze schaffen, unterstützt werden und sich professionalisieren

Für Vorarlbergs Modellregion Bregenz tritt die Aktion mit 1. Juli 2017 in Kraft

In Zusammenarbeit mit dem AMS Vorarlberg konnte die IG Kultur Vorarlberg erwirken, dass Mitgliedsvereine mit Dienstort Bregenz einen Förderungsantrag für den Ersatz der Lohn- und Lohnnebenkosten für einen neu geschaffenen Arbeitsplatz für Langzeitarbeitslose über 50 Jahre stellen können.

Hintergrund des Beschäftigungsmodells ist die Aktion 20.000, mit der bundesweit 20.000 neue Arbeitsplätze für Langzeitbeschäftigungslose ab 50 Jahre geschaffen werden sollen.

Voraussetzungen für Mitglieder-Kulturinitiativen:

  • Der Dienstort / Tätigkeitsort des Vereins muss im Bezirk Bregenz liegen
  • Der Arbeitsplatz ist neu geschaffen, ein Tätigkeitsprofil liegt vor
  • Die Person muss mit mindestens 30 Wochenstunden Vollzeit beschäftigt werden (hier könnten Kooperationsmodelle mit anderen Vereinen geschaffen werden, bitte dazu die IG Kultur Vbg kontaktieren)
  • Der Monatsgehalt entspricht dem Fair Pay-Gehaltsschema der IG Kultur

Unterstützung:

  • Bis zu 100% Ersatz der Lohn- und Lohnnebenkosten (Deckelung der max. Förderhöhe von EUR 3.000,- monatlich)
  • Förderzeitraum bis zu zwei Jahre (bis max. 30.06.2019)
  • Kooperationsunterstützung durch die IG Kultur Vorarlberg mit anderen Mitgliedsvereinen
  • Beratung durch das AMS, Hilfe bei der Suche nach passenden Arbeitskräften

Ziele Aktion 20.000:

  • Kulturvereine haben die Möglichkeit, sich mit einem geförderten Arbeitsplatz zu professionalisieren
  • Vorwiegend ehrenamtlich tätige Vereinsmitglieder erhalten Entlastung
  • Umsetzung neuer Projekte und Ideen
  • Neben des gesellschaftlichen und sozialen Mehrwerts erhält auch die Kulturarbeit einen Wert
  • Mit sinnstiftender Arbeit Langzeitarbeitslose integrieren

 

Weitere Informationen hier

Rückfragen / Kontaktaufnahme:

Mirjam Steinbock
Geschäftsführerin IG Kultur Vorarlberg
office@igkultur-vbg.at | 0664 4600291

 

Selbstständig erwerbstätige KünstlerInnen gelten als "Neue Selbstständige". Wird die Versicherungsgrenze überschritten, kommt es zur Pflichtversicherung bei der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft SVA . Informationsblatt der IG bildenden Kunst zur Sozialversicherung für KünstlerInnen, aktualisiert für 2017 Informationsveranstaltungen der IG bildenen Kunst zum Thema Sozialversicherung: # Pension am Konto - (k)eine Kunst? Infoveranstaltung: Survival Training für Künstler_innen Linz, 23.3.2017, 16-18h http://www.igbildendekunst.at/service/survivaltraining/pension # Wir werden die Kunst schon schaukeln!
Mit 1. Jänner 2017 gilt folgender Betrag als Geringfügigkeitsgrenze: € 425,70 brutto pro Monat die tägliche Geringfügigkeitsgrenze entfällt ab 1.1.2017! Weitere Sozialversicherungs-Werte auf der Website der Arbeiterkammer Österreich
Gehaltsschema für Kulturvereine 2017 und Honorarrichtlinien der TKI für freiberufliche Kulturschaffende, entwickelt nach dem Gehaltsschema der GPA-DJP für Vereine.
Gehaltstabelle 2017 für Vereine, Verbände und Organisationen in Österreich, erstellt von der Gewerkschaft GPA djp . Diese ist an die Erhöhung des Handelskollektivvertrages angepasst. Für 2017 gelten folgende Erhöhungen: Gehälter und Zulagen bis € 1.524,00 + 1,45%, bis € 1.943,00 + 1,35% und darüber + 1,3%, Rundung auf den nächsten vollen Euro. Die Zulagen sind um 1,33% zu erhöhen.
Ab 2017 wird die tägliche Geringfügigkeitsgrenze abgeschafft. Ab 1. Jänner 2017 ist für die Beurteilung, ob ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt, nur mehr die monatliche Geringfügigkeitsgrenze maßgeblich.

Lehrlingsausbildung

Informationen zur Ausbildung von Lehrlingen in Kulturvereinen
Informationen zur genauen Unterscheidung von Ferialpraktikum/Volontariat und Beschäftigung in den Ferien
Hier findet ihr eine Dokumentenvorlage für einen Werkvertrag zum weiterverarbeiten. (auf deutsch wie auch auf englisch )

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Überblick über verschiedene Beschäftigungsverhältnisse

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Kulturverein gründen und betreiben

Ab sofort ist im Rahmen des Kulturinfoservice KIS mit dem Vereinsleitfaden „Kulturverein gründen und betreiben“ die zweite von insgesamt drei geplanten Veröffentlichungen erhältlich. Im Mittelpunkt der in Zusammenarbeit mit der IG Kultur Wien entstandenen Broschüre „Kulturverein gründen und betreiben“ stehen die vereinsrechtlichen Rahmenbedingungen sowie finanzielle und steuerliche Belange , wobei größter Wert auf Praxisnähe und einen möglichst niederschwelligen Zugang gelegt wird. Der erste Teil der Broschüre