So nicht! Land liefert Förderskandal beim KUPF Innovationstopf 2010 — IG Kultur

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05.08.2010

So nicht! Land liefert Förderskandal beim KUPF Innovationstopf 2010

1995 hat die KUPF – Kulturplattform OÖ gemeinsam mit dem Land Oberösterreich den KUPF Innovationstopf als ein alternatives Förderinstrument entwickelt. Das Land Oberösterreich stellt hier ein „Risikokapital“ (mind. 75.000,- EUR) zur Verfügung, da es keinen Einfluss auf das Thema, die Ausschreibung und die Jurybesetzung hat. Dies wird alles von der KUPF OÖ administriert.
Der Innovationstopf ist daher ein österreichweites Vorzeigeprojekt für eine mutige, risikobereite Förderpolitik, welches in einigen Bundesländern Nachfolgeprojekte fand. Seit 1995 war dies ein Förderinstrument, das in der Kooperation zwischen Landeskulturdirektion und der KUPF OÖ gut funktioniert hat.
Wohlgemerkt, funktioniert „hat“!
Im Rahmen des 15. Innovationstopf der KUPF - Kulturplattform OÖ wurden erstmals zwei Projekte nicht gefördert. Zwei Projekte die von einer unabhängigen ExpertInnenjury zur Förderung empfohlen wurden. Zwei Projekte welche die Stadtwache (jetzt Ordnungsdienst) der Stadt Linz zum Thema haben.
Was ist hier los?
Ist tatsächlich der Mangel an künstlerisch, kulturellem Inhalt der Grund, wie es die Landeskulturdirektion behauptet? Oder geht es vielleicht doch darum, politische Kulturarbeit, die sich kritisch mit politischen Prestigeprojekten auseinandersetzt, zu verunmöglichen?
Wir fordern:
Die Zurücknahme der Förderablehnung durch die Landeskulturdirektion! Schluss mit parteipolitischer Einflussnahme auf künstlerisch / kulturelle Inhalte! Radikale Transparenz in der Fördervergabe!
www.zumutungen.at
Petition online

Kulturinitiative Erbse
IG KULTUR Österreich
Gumpendorfer Straße 63b
A-1060 Wien