Bewegungsmelder

Und dafür steht der Bewegungsmelder Kultur: Das Anti-Mikadospiel - wer sich rührt gewinnt mit seinen drei Rubriken "Auf den Punkt: Kulturpolitik aktuell", "Alles was aus dem Rahmen fällt - KulturarbeiterIn des Monats" und den "Sputniks on Air", oder den "wrestling movements" - dem etwas anderen Kommentar.

Jeden letzten Mittwoch im Monat von 16.30-17.00

Ganz draußen? Sozialreportagen aus dem Abseits

Der Bewegungsmelder Kultur stellt in der aktuellen Ausgabe die 3. Nummer der Kulturrisse vor: Unter dem Titel "Ganz draußen? Sozialreportagen aus dem Abseits" untersucht diese die Renaissance des Genres und wie es um die oftmals vorgegebene Objektivität der Berichterstattung gestellt ist. In "A bisserl mehr Senf bitte!" befragt Patricia Köstring diesmal Marty Huber u.a. zu Übersetzungsfragen von Performance und Text. Die sputniks on air erinnern uns an die London Riots und die damit verbundene Frage nach Gewalt.

Romanistan is coming!

Der Bewegungsmelder Kultur steht diesmal ganz im Zeichen des aktuellen EU Kulturprojektes: „Romanistan" ist ein antirassistisches Kultur-Kooperationsprojekt, organisiert von Roma-Kulturvereinen und Roma-Organisationen in der Europäischen Union gemeinsam mit der IG Kultur Österreich. Der Fokus liegt auf der Ent-Exotisierung von Roma-Kulturarbeit. In den Kulturpolitiken gibt es eine Vorschau auf die kommende Konferenz am 25. u. 26. November.
Foto: ©Barbara Pálffy

Theaternächte sind lang!

Die Sendung steht ganz im Zeichen eines besonderen Projektes, das ein Mal im Jahr die darstellenden Künste ausgiebig feiert und sein Publikum deshalb zum kostenlosen Theaterbesuch einlädt: Die Europäische Theaternacht. Diese findet heuer, und zwar am 19. November, zum ersten Mal auch in Österreich statt und soll hier kurz vorgestellt werden. Im Anschluss daran erzählt der Kroatische Initiator der Europäischen Theaternacht, Leo Vukelic, über das erfolgreiche Projekt und dessen Entwicklung in Kroatien, welche Ziele er damit verfolgt und wie mögliche Perspektiven in der Zukunft in Bezug auf ganz Europa und dessen Theatervernetzung aussehen könnten. Die sputniks on air umzingeln in eliptischen Kreisen das Glück, das ja bekanntermassen ein Vogerl ist.

Urbane Räume: Zwischen Verhandlung und Verwandlung

Mit unserer Schwerpunktausgabe zur aktuellen Nummer der Kulturrisse, die sich unter dem Titel: Urbane Räume: Zwischen Verhandlung und Verwandlung“ mit Fragen der Stadtentwicklung auseinandersetzt. In „A bisserl mehr Senf bitte“ sprachen wir mit Patricia Köstring über die Kunst des Moderierens und die Diskursfreudigkeit. Die sputniks on air durchstreiften auf der Suche nach offenen Räume die Budapest Pride und stiessen auf so manche Grenze.

Gesucht. Verlernorte

Im heutigen Bewegungsmelder Kultur widmen wir uns wieder einmal der Frage nach Freiräumen und ihren Potenzialen. Warum gibt es ein Begehren nach Selbstverwaltung, nach alternativen Formen des Zusammenlebens und Ökonomie? Mit diesen und anderen grundsätzlichen Fragen werden wir uns in Kulturpolitik aktuell beschäftigen. In „Alles was aus dem Rahmen fällt - Kulturarbeiter_innen des Monats“ besuchten wir den Verein Lames in St. Pölten, wo uns Agnes Peschta und Merle Weber vom Festival Parque del Sol (27. Juli - 31. Juli) erzählten. Die sputniks on air zwitschern es von den Dächern: Die Revitalisierung is a Hund.

Romanistan ist überall!

Heute mit dem Thema „Romanistan ist überall!“, dass euch zum einen unser Projekt Romanistan näher bringen soll und auch entlang des Festwochen Projektes „Safe European Home?“, die Frage nach den Möglichkeiten politischer Kulturarbeit stellen will. Dazu gereichen wir Auszüge aus Gayatri Spivaks Anmerkungen zu "Roma Protokoll", einem Teil der „Safe European Home?“ Ausstellungen. Mit den Kulturarbeiter_innen des Monats Nenad Marinkovic und Ljubomir Bratic sprachen wir zu den ersten Vorhaben des eben begonnenen Romanistan-Projektes. Die sputniks on Air versprechen eine interessante Zeitreise in die Gender-Schlachtfelder während des Kalten Krieges.

Queere De-/Konstruktionen: Von Abtragungen und Baustellen

Heute stellen wir euch die aktuelle Ausgabe der Kulturrisse vor, die in Zusammenarbeit mit der Queerkonferenz „Import – Export – Transport“, die Ende April in Wien stattgefunden hatte, entstanden ist. In den Schwerpunkttexten „Oppositionen“ geht es – wie der Titel „Queere De-/Konstruktionen: Von Abtragungen und Baustellen“ schon andeutet, um die Nutzbarmachung von queerer Theorieproduktion für queeren Aktivismus und umgekehrt. In „A bisserl mehr Senf, bitte“ sprachen wir mit Elisabeth Mayerhofer über die Liebe zum Kolumnenformat, dem Künstlergenie, das auf Aktivismus trifft und (neue) Formen kollektiver (Kunst-)Produktion. Und die sputniks on air zeigen uns die Welt der Unterwasserfelsen, diesmal mit einem besonderen Gespür für unerzählte Geschichten der Geschlechter- und Sexualitätsfragen im Kommunismus.

O-Ton Mitschnitt: Kunst und Kultur ohne Barrieren?!

Jeder hat ein Recht auf Kunst und Kultur. Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung benötigen dabei oft andere Impulse und Hilfsmittel als die herkömmlichen, um an Kunst und Kultur herangeführt zu werden. Wie gehen Kulturinstitutionen mit diesem Wissen und dieser Situation um? Wie definieren soziale Einrichtungen ihre Bedürfnisse und die ihrer KlientInnen und wie wird darauf aufmerksam gemacht? Wie und wo funktioniert eine Annäherung? Wie reagiert die Gesellschaft? Wie die Medien?

Vergiss nicht, dich zu erinnern und zu kämpfen!

In Kulturpolitik aktuell beschäftigen wir uns unter dem Motto: "Glücklich ist, wer vergisst?" mit der Frage nach Erinnerungskultur in Österreich und wie sehr das lokale sich an die Verbrechen des Nationalsozialismus Erinnern an Wichtigkeit gewinnt. Die Kulturarbeiter_innen des Monats sind drei Vertreter_innen des Mayday-Organisationskollektivs, die unter dem Motto "Noch zu warten ist Wahnsinn!" zur Demonstration der Prekären aufrufen. Die sputniks on air feiern das Jubiläum des

Der Kunst Grenzen setzen!

Der Bewegungsmelder Kultur bringt in Kulturpolitik aktuell Kritisches zur Fremdenrechtsnovelle 2011 und weist insbesondere auf Widersprüche in Bezug auf die UNESCO Konvention zur kulturellen Vielfalt hin. Die Kulturarbeiterin des Monats kommt mit Anita Hofer aus der rebellischen Steiermark und die sputniks on air sorgen sich um die um sich greifende Verunsicherung.