Nein zum Raubzug an den Mitteln des KSVF!
Flashmob gegen die Halbierung der Mittel des KünstlerInnen*Sozialversicherungsfonds
Termin: Donnerstag, 21. Juni 2012 | 9:35
Ort: Parlament - Treffpunkt Strassenbahnhaltestelle gegenüber Parlament
Vorbereitung: So anziehen, dass es kein Problem ist sich am Boden hinzulegen.
Ablauf des Flashmobs:
- ab 9:35 bei Straßenbahnhaltestelle einen Zettel abholen, auf dem die Pressemitteilung des Kulturrats Österreichs steht
- Zettel holen - sofort wieder weggehen
- am Platz vor dem Parlament wie Tourist/in bewegen – nicht zu mehr als 2 Personen zusammenbleiben
- Punkt 9:45 auf den Boden legen
- Zettel mit Pressemitteilung drauf auf den eigenen Bauch legen
- Mitteilungstext auf Zetteln wird vorgelesen (von einer Person mit Megafon)
- 2-3 Leute zeichnen die Umrisse der Liegenden mit Kreide nach
- sobald Text verlesen ist aufstehen
- jede/r geht weg
Die Mittel des KünstlerInnen-Sozialversicherungsfonds sollen innerhalb der nächsten 5 Jahre nahezu halbiert werden: auf 15 Millionen Euro.
Statt endlich eine breit angelegte Novelle des KSVF-Gesetzes anzugehen, statt die Einkommensuntergrenze abzuschaffen, statt einen der künstlerischen Tätigkeit entsprechenden realistischen KünstlerInnenbegriff aufzunehmen, statt den BezieherInnenkreis zu erweitern und z. B. Kultur- und MedienarbeiterInnen mit einzubeziehen, statt die Fonds-Einnahmen einer grundsätzlichen Reflexion zu unterziehen wird ohne jede Not ein guter Teil der Fondseinnahmen geopfert – und damit der Handlungsspielraum für künftig notwendige Überarbeitungen substanziell eingeschränkt.
Der entsprechende Initiativantrag soll kommenden Donnerstag, 21.6.2012, im Kulturausschuss beschlossen werden.
WIR sagen NEIN Hände weg vom KünstlerInnenfonds!!!
KünstlerInnen, sprecht euch für eine umfassende Reform des KSVF für frei schaffende KünstlerInnen aus!
Flashmob am Donnerstag, 21. Juni, 9:45 Uhr Parlament (Treffpunkt Pallas-Athene-Brunnen)
Weitere Infos findet ihr in der Pressemitteilung des Kulturrat Österreich.
Schreibt der Ministerin und den Mitgliedern des Kulturausschusses im Parlament
ein e-mail (Textanregungen) und kommt am Donnerstag (21. Juni, 9:35) zum Pallas-Athene-Brunnen beim Parlament.
Rückfragen:
IG Freie Theaterarbeit
Fragen? Kontakt: Barbara Stüwe-Eßl
b.stuewe-essl@freietheater.at
01-403 87 94-10

