medienkultur

Medienkultur - Kulturmedien?

„Medienarbeit ist Kulturarbeit, Tag für Tag, Zeile für Zeile, Wort für Wort. Arbeit an der Kultur der Information, der Diskussion, des Wissens, der Transparenz und des Zugangs zu Öffentlichkeit. Umgekehrt produzieren Kunst und Kultur wirkungsstarke Bilder, die sich tief ins gesellschaftliche Bewusstsein einprägen und stellen gleichzeitig all die Sujets, die jedem öffentlichen Diskurs zugrunde liegen, immer wieder aufs Neue in Frage. An dieser Stelle wird das

Engagiert und überwiegend sehr objektiv ...

„Russland“: Nicht das große Land im Osten, sondern das kleine Bundesland im Westen Österreichs meinen VorarlbergerInnen, wenn sie – etwas ironisch – über die Medienlandschaft in ihrem Bundesland sprechen. Die hohe Medienkonzentration in Vorarlberg hat in den letzten Jahren weiter zugenommen, auch wenn es einzelne Magazine (ECHO, weekend) gibt, die nicht unter der direkten Kontrolle des Medienzaren Eugen Russ bzw. des Vorarlberger Medienhauses stehen.

„Es gibt immer neue Kämpfe…“. Medienaktivismus in Ost-Asien Teil 2: Südkorea

Wer veröffentlicht muss seine/ihre Meldenummer eintippen. Das Dumme: Meldenummern zeigen Geschlecht, Alter und Wohnort an und scheinen in Suchmaschinen auf...

Nachhaltigkeit und Aktualität. Zum Erfolg des politischen Dokumentarfilms aus Österreich.

Am Anfang des so genannten Dokumentarfilmbooms steht der Erfolg von Michael Moore. Zuerst „Bowling for Columbine“, vor allem aber seine populistische Bestandsaufnahme der Folgen des Terroranschlags vom 11. September, „Fahrenheit 9/11“. Schon die Filme Moores – und eine Reihe von anderen USPolit- Dokus wie etwa die Filme von Robert Greenwald oder von Eugene Jarecki – reagieren auf ein mediales Defizit: auf den Umstand, dass für liberale Ansätze im Mainstream der US-Medien (und damit sind vor allem die großen TV-Stationen gemeint) der Platz eng wurde, sodass man auf alternative Vertriebskanäle – ob im Kino oder auch im Internet – ausweichen musste.

Zurück zu Degen und Pistole? Das Freie Mediencamp nimmt Kurs auf einen notwendigen Konflikt

"Wenn Menschen sich nicht aussprechen und strittige Probleme durch Argumentation und freie Rede lösen können, nehmen sie ihre Zuflucht zur primitiven Beweisführung per Degen und Pistole." Nach der Rückkehr von einer Reise durch europäische Städte brachte der englische Dramatiker Jerome K. Jerome seine Fassungslosigkeit über die Häufigkeit von zumeist tödlichen Duellen mit dieser Mutmaßung zu Papier. Seine Beobachtungen stammen aus dem Jahr 1858 und fanden bald