kulturkritik

Von Künstlern und Skifahrern: Der Skandal um Hirschhorns "Swiss-Swiss Democracy"

"JETZT MUSS DAS VOLK EINGREIFFEN!" titelt der Blick, die größte Schweizer Boulevard Zeitung. Anlass war das traurige Abschneiden der Ski-Nationalmannschaft bei den eben zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften in Bormio, wo keine einzige Medaille errungen werden konnte. Natürlich eine Blamage für die Ski-Nation Schweiz, verbunden mit der bangen Frage: haben die Österreicher am Ende den besseren Schnee?

Fortsetzung des Lehrganges. Mit anderen Mitteln

Kafka paraphrasierend könnte ich hier fragen, wozu ein Text sonst dient, "wenn nicht dazu, das dicke Eis, das deine Seele umgibt, zu sprengen." Wir reden hier über Kunst und ihren Status innerhalb unserer Gesellschaften. Zunächst einmal stellen wir fest, dass es eigentlich völlig gleichgültig ist, ob es Kunst gibt oder nicht.

Interventionen. Eine rinks-lechts Geschichte.

Wenn eine große autonome Kulturinitiative ein Magazin für Kultur und Politik herausgibt, bleiben Konflikte um die Zeitschrift naturgemäß nicht aus. Die inzwischen knapp zehnjährige, höchst erfolgreiche Geschichte des von der ARGE-Kultur Salzburg (vormals Kulturgelände Nonntal) herausgegebenen "kunstfehler - druck für kultur und politik/salzburg" ist voll von solchen Auseinandersetzungen.