kulturelle vielfalt

Zur Lage der Kulturpolitik. Eine Bestandsaufnahme

Von A wie Absicherung bis Z wie Zugangsbarrieren. In einem gemeinsamen Kommuniqué legen Interessensverbände der Kunst- und Kulturschaffenden ihre Analyse zum Stand der Kulturpolitik in Österreich dar. Ausgangspunkt sind die internationalen Verpflichtungen, die Österreich mit Beitritt zur „UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen“ eingegangen ist.
Artist: Cee Pil / Dok Noord, Foto: Ferdinand Frey 2015, CC BY-NC-ND 2.0

Kunstfreiheit: Ein bewegliches Fest

In den meisten Teilen dieser Welt herrscht ein „Kampf der Erzählungen“. Künstler*innen und Kulturveranstalter*innen werden zunehmend zum Ziel von Unterdrückung durch jene, die eine informierte, kritische Öffentlichkeit verhindern wollen. Verletzungen der Kunstfreiheit stehen immer häufiger auf der Tagesordnung, Flucht bleibt oft die einzige Option. Mary Ann DeVlieg analysiert, wie es um die Kunstfreiheit bestellt ist, was darunter überhaupt zu verstehen ist und welche Handlungsoptionen entwickelt wurden.

TTIP und Kultur

Seit Juli 2013 verhandeln die USA und die EU hinter fest verschlossenen Türen über die transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) . Was allerdings doch an Informationen über TTIP aus den Verhandlungsbunkern tritt, ist überaus besorgniserregend für die europäische Kulturszene .Die EU ist auf dem besten Weg die kulturelle Vielfalt Europas aufs Spiel zu setzen. Daher hat die IG Kultur Österreich am 11.11.2014 untenstehendes Schreiben zum TTIP

Kulturelle Vielfalt statt FremdenUNrecht!

Offener Brief an Unterrichtsministerin Claudia Schmied von Verbänden, Vereinen, Institutionen und Gruppen der Kunst-, Kultur- und Medienschaffenden.

Der Kunst Grenzen setzen!

Der Bewegungsmelder Kultur bringt in Kulturpolitik aktuell Kritisches zur Fremdenrechtsnovelle 2011 und weist insbesondere auf Widersprüche in Bezug auf die UNESCO Konvention zur kulturellen Vielfalt hin. Die Kulturarbeiterin des Monats kommt mit Anita Hofer aus der rebellischen Steiermark und die sputniks on air sorgen sich um die um sich greifende Verunsicherung.

Fekter-Politik gefährdet kulturelle Vielfalt

Die Arbeitsgemeinschaft Kulturelle Vielfalt wendet sich dabei in einem offenen Brief an die Abgeordneten zum Nationalrat: Gezeichnet von den unten stehenden Mitgliedern der ARGE Kulturelle Vielfalt der Österreichischen UNESCO-Kommission zur Begleitung der Implementierung des UNESCO-Übereinkommens über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen (BGBl. III Nr. 34/2007)[1]. Betreff: parlamentarische Behandlung des Fremdenrechtsänderungsgesetzes 2011 und der Novelle des Ausländerbeschäftigungs- und Arbeitslosenversicherungsgesetzes 1977. Kulturelle Vielfalt: Nicht

Recht auf Kultur? Zum Schutz kultureller Vielfalt

Andrea Ellmeier war im Auftrag der IG Kultur in Essen, um mit 450 TeilnehmerInnen aus 60 Ländern über Massnahmen zur Umsetzung der UNESCO-Konvention über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausrducksformen zu diskutieren und auszutauschen. Die Tatsache, dass bisher schon 59 Staaten die Übereinkunft ratifiziert haben, macht die breite Zustimmung deutlich. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche, wie den der Kultur, wird mehr und mehr kritisch

Mehr Wert! Kultur jenseits von Markt und Tradition.

Im sechsten „Bewegungsmelder Kultur“ geht es in Kulturpolitik aktuell um die „UNESCO-Konvention zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt“. Wir prüfen die Chancen und Risiken der Konvention. Die Kulturarbeiterin des Monats im Interview ist diesmal Christine Schörkhuber vom Verein Böllerbauer in Stadt Haag. Zuletzt bedienen sich die Sputniks on air eines Briefes der Doppelagentin Mata Hari an die Kunstministerin Claudia Schmied.