Protest gegen italienische Polizeigewalt!

Protestaufruf IG Kultur Österreich

Die IG Kultur Österreich, die bundesweite Interessenvertretung von über 350 Kulturinitiativen, veurteilt die italienische Polizeigewalt, die im Zuge des G8-Gipfels in Genua unter anderem gegen Kulturschaffende angewendet wurde.

Protestaufruf IG Kultur Österreich

Die IG Kultur Österreich, die bundesweite Interessenvertretung von über 350 Kulturinitiativen, veurteilt die italienische Polizeigewalt, die im Zuge des G8-Gipfels in Genua unter anderem gegen Kulturschaffende angewendet wurde.

Die IG Kultur Österreich protestiert vor allem gegen die willkürliche Verhaftung und schwere körperliche Misshandlung der AktivistInnen der freien Theatergruppe "VolxTheaterKarawane - NO Border NO Nation" durch die italienische Polizei. Die Theater-"Karawane" befand sich seit Juni auf einer europaweiten Tour. Bei den am Sonntag vor Genua Verhafteten handelt es sich zum Teil um frühere MitarbeiterInnen des Wiener Schauspielhauses und anderer Theaterprojekte. Ihr Ziel ist es, mit Mitteln des Straßentheaters auf die Willkür nationaler Grenzen jeweils vor Ort hinzuweisen.

Die IG Kultur Österreich schließt sich in solidarischer Verbundenheit den internationalen Protesten gegen das Vorgehen der italienischen Behörden an und fordert die sofortige Freilassung der Mitglieder der No-Border-Karawane sowie aller anderer aus fadenscheinigen Gründen Inhaftierter.

Die IG Kultur Österreich fordert das Fallenlassen aller Anklagepunkte sowie die volle Rehabilitierung und Entschädigung der Betroffenen.

Die IG Kultur Österreich fordert eine internationale Untersuchung der menschenrechtswidrigen Praktiken der italienischen Polizei in der Folge des Genua-Gipfels sowie die Feststellung und Ächtung der politisch Verantwortlichen der demokratieverachtenden Berlusconi/Fini-Regierung.

Die IG Kultur Österreich fordert Politik und Medien in Österreich dazu auf, alles erdenklich Möglich zu tun, um auf diese Missachtung der Menschenrechte in Europa hinzuweisen und die KulturaktivistInnen aus dieser lebensbedrohlichen Situation zu befreien.

Aktuelle Informationen und Protestmöglichkeiten:

www.no-racism.net/nobordertour

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