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27.02.2001 Ungleichbehandlung I - Werbeabgabe
Bundeskanzler Schüssel verteidigt bei der Werbeabgabe die Bevorzugung von Sportvereinen
Zur Erinnerung: Auf Initiative der IG Kultur Österreich richtete der Nationalratsklub der SPÖ im
Dezember 2000 eine parlamentarische Anfrage an Bundeskanzler Schüssel, um die Hintergründe für die Ungleichbehandlung von Kultur- und Sportvereinen bei der Neuregelung der Werbeabgabe in Erfahrung zu bringen.
Zwei Monate später legte der Bundeskanzler die Beantwortung vor. Mit einem für die
Kulturinitiativen ernüchternden Ergebnis. Wolfgang Schüssel begründet den Unterschied mit dem
geringeren Sponsoringaufkommen im Kulturbereich, weshalb die Belastung der Werbeabgabe
aufrecht zu erhalten sei. Damit hat die neue Bundesregierung einmal mehr zu erkennen gegeben, dass
ihre Herangehensweise an Kunst und Kultur in erster Linie ökonomischen Richtlinien folgt. Ein
gefährlicher Trend, dem die IG Kultur Österreich auch weiterhin deutlich widersprechen wird.
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