|
 |
|
> > Die Wende am ...
|
Die Wende am Ende
Kulturrisse 0407
VorRisse
Radostina Patulova, Ljubomir Bratić, Markus Griesser [lesen]
Alle Formen des zivilen Widerstands sind wichtig ...
Ein Gespräch mit den Aktivisten von RESF Die Kulturrisse sprachen mit den AktivistInnen von RESF über die Situation der Migranten in Frankreich und die aktuelle Debatte darüber. [lesen]
Die postkommunistische Bedingung: Eine Einführung
Boris Buden Über Kritik als gegenkulturelle Übersetzung: Der postkommunistische Diskurs funktioniert als eine Art historische Meistererzählung: die bekannte Geschichte über den Zusammenbruch des Kommunismus 1989 und den endgültigen Sieg des Kapitalismus und der liberalen Demokratie. [lesen]
Im Osten nichts Neues?
Radostina Patulova Zur Konstruktion „des Ostens“ entlang von Frauenkörpern: „Der Osten“ wird dabei doppelt imaginiert: Einerseits als „die Osten“ in der Gestalt eines Frauenüberkörpers, der verschlingende Züge annimmt, andererseits als verfügbarer Frauenkörper, in den Lust bzw. Hausarbeit ausgelagert wird. [lesen]
Von der Nomenklatura zum neoliberalen Dienstboten
Ljubomir Bratić Zur Rolle der Eliten im Transformationsprozess: Das Neue an den Eliten im Osten Europas sind nicht die Menschen, sondern die Worte, die aus ihren Mündern fließen. Mit dem kleinen Unterschied, dass dieser neuartige Redefluss materiell viel lukrativer ist, als derjenige von vor zwanzig Jahren. [lesen]
Stiften gehen in Ost- und Südosteuropa. Kulturpolitik ganz privat
Therese Kaufmann und Beat Weber Es ist die Ankaufspolitik der westlichen Banken und Versicherungen und ihrer Stiftungen, die heute die Geschichte der osteuropäischen Konzeptkunst schreibt. Durch die Tätigkeit einer Handvoll von ExpertInnen im Dienste privater Stiftungen wird aus hegemonialer Perspektive ein retrospektiver Kanon erstellt. [lesen]
Zahlen und Bilder hinter der Ideologie des Fortschritts
Dimitar Denkov Zur Transformation des bulgarischen Bildungssystems: Dieses Beispiel zeigt am krassesten den ideologischen Gehalt der Lissabon Strategie-Schwüre um die Wissensgesellschaft, die offensichtlich nur für jene zugänglich ist, die von Geburt aus die Chance haben, in das Bildungssystem eines reichen Landes eingebunden zu sein. [lesen]
Die WAZ und die Medien
Nedim Sejdinović Zu den Umwälzungen im Printmediensektor (Süd-)Osteuropas: Die Medien bspw. in den Ländern des ex-jugoslawischen Raums sind heute auf wesentlich niedrigerem beruflichem Niveau, als sie es am Anfang der Transition waren. [lesen]
Modern Times
Radostina Patulova [lesen]
Billiglohn – Kulturnation!
Marty Huber [lesen]
Uuund tschüss! Arbeitsbedingungen in Kulturinstitutionen
Elisabeth Mayerhofer Der Dienstvertrag allein macht schon länger nicht mehr glücklich, denn die Durchschnittsgehälter von Angestellten im Kulturbereich sind wenig berauschend. Erwerbsarbeit bedeutet somit in vielen Fällen nicht mehr die Sicherung der materiellen Lebensgrundlage, sondern bestenfalls eine Möglichkeit für aktives Networking mit Versicherung und Taschengeld. [lesen]
Ein Schritt – wohin?
Zuzana Brejcha Zur Novelle des Künstlersozialversicherungsfondsgesetzes: Chaos statt Vision. Nach vielen Ankündigungen und Hoffnung auf unserer Seite bleibt zu sagen: Die Enttäuschung über die geplante Novelle des KSVF ist groß. Keine einzige Forderung der Kunstschaffenden wurde im vorliegenden Entwurf erfüllt. [lesen]
Von Baustelle zu Baustelle
Cristiane Tasinato Zur Diskussion um mögliche Partizipationsmodelle im Rahmen der Kulturhauptstadt Linz 09: Gibt es Konzepte zur Einbindung bestimmter Gruppen, wie der heterogenen Gruppe der MigrantInnen und AsylwerberInnen, als aktiv Beteiligte im Rahmen von Linz 09? [lesen]
Neo-Kunstvermittlung. Zur Besucherschule der documenta 12
Sophie Goltz There is no alternative! The future is self-organized (1). Die Besucherschule der documenta war und ist kein Propagandainstrument der Ausstellungsleitung; sie war es selbst 1972 nicht, als ich ganz maßgeblich an der Entwicklung des d5-Konzeptes beteiligt war. (Brock) [lesen]
Der „Ausländer“ und seine Erziehung
Ljubomir Bratić Die Vereindeutigung durch den Begriff „Ausländer“ – und die Widersprüchlichkeit aktueller Bildungsdebatten: Im Alltag werden die realen Existenz- und Funktionsweisen der Individuen sehr wohl unterschieden. Der rassistische Verstand aber erklärt diese Art von Vielfalt für unwesentlich und für unveränderlich. [lesen]
Schöne neue Werbewelt
Nicole Delle Karth Was haben § 48 Mediengesetz und die Fußball-Europameisterschaft 2008 gemeinsam? Wenn Ortsbildpflege zur Zensur wird... [lesen]
Linz wird Standortwettbewerbssieger
Klemens Pilsl Stell dir vor, es gibt öffentlichen Raum und keinen interessiert es: Im Jahr 2005 privatisierte die Stadt die Litfaßsäulen im Zentrum. Der öffentliche Raum im Linzer Zentrum wurde damit teilprivatisiert, von freier Kultur bereinigt und präpariert für glatte Massenkultur ohne Ecken und Kanten.
[lesen]
Gegenöffentlichkeit gut verdaut
Franz Fend Schlaglichter auf die freie Medienszene in Oberösterreich: Radikale Maßnahmen der Staatsmacht gegen freie Medien sind hierzulande selten geworden. Die herrschende Hegemoniemaschine scheint die Äußerungen einer Gegen- öffentlichkeit problemlos zu verdauen. [lesen]
„Generation Sexkoffer“
Katharina Ludwig Politisierung am aufgeriebenen Scharnier der 80er: Die 1980er Jahre werden heute vor allem als Sammelsurium kuriosen Übels verkauft, als Geburtsstunde von Margaret Thatchers „There Is No Alternative“ und von popkultureller Zeitgeistigkeit zum Tode. Wirklich greifbar scheint die Dekade aber nicht. [lesen]
Die Mitteilung der Europäischen Kommission zur Kulturpolitik
Monika Mokre Ein Meilenstein – aber auf dem Weg wohin? [lesen]
De/Montage
Julien Enoka Ayemba, Jochen Becker, Sonja Hohenbild und Brigitta Kuster Ein E-Mail-Interview zur Arbeit von Remember Resistance (RemRes) [lesen]
Auf die Ekstase
Marty Huber Über eine Coverband der anderen Art und ihrem spielerischen Umgang mit lesbischer (Pop-)Kultur: Erfreut sich die junge Lesbe bei Liedern wie The Cold Touch of Leather eher an den Beats, so erinnert sich manch andere an lange Lagerfeuernächte. [lesen]
Feministische Kunst – nicht ministrabel
Birge Krondorfer [lesen]
wien darf berlin werden – seid gegrüßt ihr sparefrohs!
christina nemec [lesen]
„Occupasi“. Zur Wohnrechtsbewegung in Reggio Emilia, Italien
Stephanie Weiss In Italien ist die Wohnrechtsbewegung, die vom Recht auf Wohnen als einem Grundrecht ausgeht, relativ weit verbreitet, aber auch vielfältig und von Stadt zu Stadt sehr unterschiedlich. Hier soll das Beispiel einer relativ jungen Bewegung in Reggio Emilia skizziert werden. [lesen]
Freiheit für den letzten Gefangenen der RAF – Abschwören jetzt!
Klaus Kindler Ein Rückblick auf die mediale Inszenierung von „Dreißig Jahre Deutscher Herbst“: Den modernen Kommunikationsmedien fällt eine zentrale Rolle beim Agenda Setting relevanter Themen einer kollektiven Erinnerung zu.
[lesen]
Partizipation vs. Selbstorganisation?
Raimund Minichbauer Die EU-Kulturagenda und die Rolle der Kulturschaffenden: Wie weit werden EU Institutionen bereit sein, Eigenlogik und Selbstorganisation des Kulturbereichs zu akzeptieren und an bestehende Ansätze anzuschließen, anstatt Versuche zu unternehmen, den Bereich von oben zu strukturieren? [lesen]
Reartikulacija
Marina Gržinić Zu einem neuen Zeitschriftenprojekt und zu den Gründen seiner Existenz am Beispiel der „izbrisani“, der Staatenlosen, in Slowenien, die durch klar biopolitische Aktionen in denizens, oder geleugnete, abgelehnte BürgerInnen verwandelt werden. [lesen]
Bini Adamczak: Gestern Morgen
Marty Huber über die einsamkeit kommunistischer gespenster und die rekonstruktion der zukunft. [lesen]
Werner Portmann, Siegbert Wolf: „Ja, ich kämpfte“
Jo Schmeiser Von ,Luftmenschen‘, Kindern des Schtetls und der Revolution. [lesen]
|
|
|
|
|