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es ist schön, wieder da zu sein!
Christina nemec

es ist schön, wieder da zu sein!
meine krankenkasse schreibt mir freundlicherweise einen brief, in dem sie mich darauf hinweist, dass meine günstige studentische selbstversicherung sich im auslaufen befindet. wenn ich die frist für eine etwaige verlängerung bzw. für die runtersetzung des beitrages versäume, werde ich abgemeldet und bin dann für 6 monate gesperrt und für weitere 6 monate, sobald ich mich wieder anzumelden versuche. wow – das klingt nach schlafloser nacht.
ich gehe sofort in die nächste apotheke – und kauf mir folgende bachblütenmischungen: wie setze ich mich durch, nervosität, ziele konsequent verfolgen – ich frage die apothekerin nach einer mischung für menschen, die sich schwer mit bürokratien und so tun. marktlücke.
nach einem viel zu kurzen sommer, kommt der herbst schneller als erwartet und das maschinengewehr blinkt aus dem spiegel. werden wir jetzt endlich erfahren, was vor dreißig jahren im herbst geschehen ist? werden die baaderprada-shirts wieder weggehen wie die warmen semmeln? wird levi’s jeans die revolution ausrufen – rebellious girls – im namen der party, der mode und der menschlichkeit? amen.
rote schuhe – wo sind die roten schuhe geblieben? denn du lebst nur einmal – lässt uns das orga-team des volksstimmefestes wissen. ja und dann bitte ironie- und politikfrei.
während sich das popfeuilleton auf die suche nach der wiederkehr des sommers der liebe macht, das gänsehäufl 100 jahre alt wird, die kabinen dort aussehen, wie minihäuschen, gartenzwerge inklusive, erlernte ich die praxis des kollektiven arbeitens hautnah. jetzt weiß ich, was sprechakte sind und was nonverbale kommunikation heißen kann. es war eine wunderbare zeit, und doch der längste und kürzeste sommer, seit ich eine vorliebe für diese jahreszeit hege. war mir bis vor ein paar jahren gänzlich unbekannt. da spielte sich das leben vorwiegend in der nacht, in verrauchten und verruchten nachtlokalen ab, da waren wir noch jung.
und wenn wir schon bei den allgemeinplätzen sind: wie wär's mit dem, der mich die letzten monate regelmäßig geärgert hat: es war schön, kurz weg zu sein, es ist schön, wieder da zu sein! dumm – dümmer – dümmst!
werft die wärmewellen an, mir ist kalt!
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Inhalt
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Re-constructing the Social. Die Transformation der sozialen Sicherungssysteme in der Türkei
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Darf´s ein bisserl mehr sein? Soziale Rechte und KünstlerInnen
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Die Wende in der Kulturpolitik. Oder Nichts, was nicht schon vorher dagewesen wäre...
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Angelika Hödl
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Martin Wassermair
Zurück in die Zukunft. Von der Notwendigkeit mediale Utopien zu entwerfen
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Freie Medien und investigativer Journalismus - Ein Widerspruch?
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Benin-Kings and Rituals
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Bildpolitik ohne Opfer. Der Künstler und Historiker Ken Gonzales-Day und die Lynchmorde in Kalifornien
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MigrantInnen im Spannungsfeld zwischen Machtgefälle und institutionellen Machenschaften
Beatrice Achaleke
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Christina nemec
Tausche Gemälde gegen Sozialhilfe. Ein holländisches Auslaufmodell
Henk Rijzinga
So zeitgenössisch und privat wie nie. Kulturpolitische Fragen im Kontext der Istanbul Biennale 2007
Övül Durmuşoğlu