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Progressive Kunstinstitutionen
Kulturrisse 0104
Exodus oder Stellungskrieg? Zum Verhältnis von Bewegung und Institution
Chantal Mouffe Was in der Diskussion über die Zukunft der Antiglobalisierungsbewegung auf dem Spiel steht, ist die Beschaffenheit radikaler Politik. Deswegen ist es wichtig, möglichst viele Formen regionaler und lokaler Foren anzuregen, in denen Widerstände miteinander verbunden und gemeinsame Kämpfe artikuliert werden können. [lesen]
Der revolutionäre Termidor
Boris Buden katjuschas statement: eine kanakin + ein tschusch ... = diskursive stalinorgel [lesen]
Michael go home!
Hito Steyerl katjuschas statement: eine kanakin + ein tschusch ... = diskursive stalinorgel [lesen]
works ARTWORKS?
Sylvia Riedmann An das Projekt ARTWORKS muss die Frage gerichtet werden: Warum werden ausgerechnet Frauen an eines der am schlechtesten bezahlten Segmente des Arbeitsmarktes herangeführt? Stehen damit traditionalistische Vorstellungen von spezifisch weiblichen Tätigkeitsfeldern in Verbindung? [lesen]
Interventionen. Eine rinks-lechts Geschichte.
Thomas Neuhold Wenn eine große autonome Kulturinitiative ein Magazin für Kultur und Politik herausgibt, bleiben Konflikte um die Zeitschrift naturgemäß nicht aus. Und natürlich wird auch bei einem etablierten Medium der Gegenöffentlichkeit interveniert, dass die Schwarte kracht. [lesen]
Rekordwerte der Verlotterung. Der Österreich-Konvent im Smog der politischen Kultur
Martin Wassermair Rund um den vierten Jahrestag der schwarz-blauen Bundesregierung ist die politische Kultur Österreichs an einem neuen Tiefpunkt angelangt. Gegenstrategien brauchen neben einer Portion Raffinesse noch immer ausreichend langen Atem. [lesen]
Wie politisch ist politische Kulturarbeit?
Elisabeth Mayerhofer, Monika Mokre Wofür stehen politische Kulturarbeit und Gegenöffentlichkeit heute noch? Die Grenzen zwischen Establishment und Gegenbewegung, zwischen kommerzieller und politischer Kultur, zwischen Systemerhaltung und Systembekämpfung verschwimmen zunehmend. [lesen]
Die Sache mit dem Haus, seinen NutzerInnen, dem Eigentum, der KPÖ, dem verlorenen Prozess, den Kapitalforderungen, der Weigerung, den Fronten, den Verschwörungstheorien und der Revolutionsoper
Frau Müller (von der der Grundorganisation Soziales Theater) über eine unmögliche brechtsche Parabel Politisches Theater wird zur möglichen Hoffnung, Antagonismus in Praxis zu erarbeiten, der Konflikt wird in das Theater verlagert, um zu Lösungen für beide Konfliktparteien zu kommen. Das Haus ist die realistische Ebene, Abbild für das gemeinsame politische Potenzial, eine Wunschmaschine. [lesen]
Fortsetzung des Lehrganges. Mit anderen Mitteln
Ljubomir Bratic Schaffen KünstlerInnen mit ihrem Tun nicht Räume, in denen die Ausgeschlossenen gehört werden, schaffen sie es nicht, bisher unbeachtet gebliebene Perspektiven freizulegen, dann fehlt ihnen die Differenz zum erfolgreichen Mainstream. [lesen]
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