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Wahlverdichtung
Kulturrisse 0303





VorRisse
Gerald raunig
[lesen]
Die Rache der Provinz ... und die Pflicht zur Entprovinzialisierung
Oliver Marchart
Die Welt der Provinz ist deshalb so eingeengt, weil das einzig noch bleibende Interpretationsmaß das Immer-schon-Bestehende ist. Das Land besteht fort in der und durch die Hegemonie des Provinziellen. Genau darin liegt das Erfolgsgeheimnis der ÖVP: sie ist der Hegemon der Provinz. [lesen]
Tirol: Die Rückkehr der Hegemonie
Anton Pelinka
Tirol mag politisch anders sein. Gesellschaftlich ist Tirol voll im europäischen Trend. Tirol lebt in einer kognitiven Dissonanz: Es lebt im Glauben, ein Hort des Konservativismus zu sein. In Wahrheit hat sich Tirol vom traditionellen Bild schon sehr weit entfernt. [lesen]
Zurück in die Zukunft: A never ending story?
Sylvia Riedmann
Diese vorhersehbare absolute Mehrheit der Tiroler Volkspartei verdankt sich freilich weniger dem Bundestrend als vielmehr einer ganz spezifischen, historisch dominanten Konstellation, auf deren Klaviatur der amtierende VP-Landeshauptmann und -Spitzenkandidat Herwig van Staa geschickt zu spielen weiß. Denn Tirol ist - heute stärker denn je - geprägt von einer konservativen Hegemonie, die sich rund um die Frage der "kulturellen Identität" Tirols entscheidet. [lesen]
wahlkabine.at in Tirol und Oberösterreich. Eine Online-Wahlhilfe erschließt das Innere der Landespolitik
Katharina Ludwig
Nach dem Erfolg bei den Nationalratswahlen 2002 ist wahlkabine.at auch bei den Landtagswahlen in Tirol und Oberösterreich im Einsatz. Das Konzept der Online-Wahlhilfe steht für den Anspruch, der Boulevardisierung von Wahlkämpfen und der Berichterstattung etwas entgegen zu setzen. [lesen]
Der Süden lebt. Versuchsstation Kärnten, revisited
Tina Hofstätter
Kärntens Landeshauptmann Jörg Haider setzte in den vergangenen vier Jahren auf eine Kulturpolitik, die dem "linken Kulturfaschismus" den Garaus machen sollte. Gleichzeitig verlagerte er Kulturpolitik in den Bereich, wo es seiner Meinung nach (gegen eine kulturelle Hegemonie der Linken) "noch einiges aufzuholen gilt": zur Volkskultur. Die IG-KIKK rief daraufhin zur Beobachtung der "Versuchsstation Kärnten" auf. [lesen]
Oberösterreich - wo Opposition Sünde ist
Gerhard Marschall
Nach oberösterreichischem Verständnis hat Politik in erster Linie harmonisch zu sein. Was seit jeher verklärend als spezielles "oberösterreichisches Klima" hoch gelobt wird, ist genau diese Inszenierung von Nicht-Politik. Nicht, dass der Konflikt an sich schon Beweis demokratischer Reife wäre; aber umgekehrt führt Konsens um jeden Preis in den politischen Stillstand. [lesen]
Ignoriert, irritiert, integriert - MigrantInnenkulturpolitik in Oberösterreich
Andrea Mayer-Edoloeyi
Stehen Wahlen an - wie nun die Landtagswahlen in Oberösterreich - sind nur WählerInnen interessant: die vielbeschworenen BürgerInnen. MigrantInnen sind ausgeschlossen von dieser rudimentären Teilhabe an der gesellschaftlichen Gestaltung. Damit existieren MigrantInnen in Wahlkampfzeiten entweder gar nicht in der Öffentlichkeit oder sie sind Spielball der herrschenden Interessen. [lesen]
Kulturpolitik in Oberösterreich. Schlaglichter auf das Herrschaftsprinzip von Zulassen und Verhindern
Martin Wassermair
"Es knistert nicht in Oberösterreich!" - höchste Zeit also für neue Unruhen im Bundesland. Noch aber ist die Vereinnahmung kritischer Kräfte im hegemonialen Programm der VP-Macht vorgesehen. Von einer Veränderung der herrschenden Verhältnisse kann unter solchen Voraussetzungen vorerst nicht die Rede sein. [lesen]
Die universale Spache des weißen Rassismus
Boris Buden
katjuschas statement: eine kanakin + ein tschusch ... = diskursive stalinorgel [lesen]
Quidditas und Haeccitas
Hito Steyerl
katjuschas statement: eine kanakin + ein tschusch ... = diskursive stalinorgel [lesen]
ArtScience unrealized. Ein Beitrag zur Berufssoziologie
Monika Mokre
Für jemanden in den Wirrnissen der österreichischen Politik Unkundigen könnte sich der Eindruck ergeben, dass das Wiener ArtScience-Center mittlerweile - immerhin mehr als zwei Jahre nach der Amtsübernahme von Mailath-Pokorny - gegründet sein oder mindestens kurz vor der Gründung stehen müsste. Statt dessen sind Inhalte wie auch Form des ArtScience-Centers nach wie vor völlig unklar [lesen]
Zurück zu Degen und Pistole? Das Freie Mediencamp nimmt Kurs auf einen notwendigen Konflikt
Alf Altendorf, Fiona Steinert, Martin Wassermair
Das Freie Mediencamp steht nun seit 27. Juni am Wiener Karlsplatz. Es ist gelungen, eine konfliktuelle Situation herbei zu führen, die einem weiteren Aufschub von Lösungen und der damit verbundenen Missachtung der Forderung eines ganzen Sektors eine kompromisslose Absage erteilt. [lesen]
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Wiederaneignung der Stadt
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Gott behüte Österreich
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Kunst und Gewalt
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Guten Morgen, Gewerkschaft
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Minoritäre Allianzen
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