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Wiederaneignung der Stadt
Kulturrisse 0203
VorRisse
Gerald Raunig [lesen]
Städte von Welt, Phantasmen der Zivilgesellschaft, informelle Organisation
AG Learning from* der NGBK Berlin Als Hort bürgerlicher Emanzipation, kultureller Vielfalt und ökonomischer Innovation spiegelt die europäische Stadt die für überlegen gehaltene Zivilisationsgeschichte. Die geschichtlich kurze Vorherrschaft der Städte Europas und Nordamerikas als Leitmodelle für globale Urbanisierungsprozesse geht nun zu Ende. [lesen]
Die Innenstadt bereisen : form follows fiction
Timo Meisel und Wanda Wieczorek Die Transformation des öffentlichen Raums in Kontrollraum wird durch die kommunale Politik mitgetragen. Seit einiger Zeit stärkt eine politische Rhetorik diese Tendenz, die Fragen der sozialen Gerechtigkeit in Fragen der inneren Sicherheit umformuliert.
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Wir graben den Schacht am Karlsplatz. Wiens Kulturpolitik braucht einen inversen Turm
Gerald Raunig Die Idee des Schachts, des invertierten Turms ist das Gegenbild des Elfenbeinturms. Der inverse Turm wäre also kein Ort der bürgerlichen Kontemplation wie der Leseturm, noch ein Ort des Spektakels, sondern ein Ort der Aktualität, des gegenwärtigen Werdens, ein Turm, der sich in die heutige Welt hineinbohrt. [lesen]
Plädoyer für eine Schotterwüste
Georg Ritter Teile des Urfahraner Jahrmarktgeländes sollen grünem Rasen weichen, weil lokale Jungpolitiker mit der Leichtigkeit einer Gartenschere das Gelände zurechtstutzen wollen. Was hier beschnitten werden soll, ist ein für Linz einzigartiges, in anderen Städten fehlendes Areal. [lesen]
Frauen-Stadt-Kulturen
Yvonne P. Doderer Aus den 'autonomen' Frauenzentren in den Anfängen entwickelte sich eine Vielzahl an feministischer Theorie und Praxis ausgerichteter Frauenprojekte, so dass heute eine vielfältig urbane Frauenprojektekultur und eine feministisch ausgerichtete Frauenöffentlichkeit konstatiert werden kann, die der Ausdifferenzierung der Interessen, Bedürfnisse und Identitäten unterschiedlicher Frauen Rechnung trägt. [lesen]
Ich hatte einen Traum
Boris Buden eine kanakin + ein tschusch ... = diskursive stalinorgel [lesen]
Drah di ned um, der Fotoklau geht um
Hito Steyerl eine kanakin + ein tschusch ... = diskursive stalinorgel [lesen]
Mauerblümchen Moraks Kampf gegen den österreichischen Film
Daniela Koweindl und Claudia Slanar Bereits seit seinem Amtsantritt macht Kunststaatssekretär Franz Morak den Filmschaffenden die Arbeit schwer. "Schwarzblau I" hatte sich im Regierungsprogramm 2000 ein "Schwerpunktprogramm für den österreichischen Film" verordnet. Seither werden den Filmschaffenden in Österreich zunehmend die Existenzgrundlagen entzogen. [lesen]
Morak reloaded. Kulturpolitik als Matrix eines Amoklaufs?
Martin Wassermair Die Welt ist im Matrix-Fieber. Die Matrix Österreich ist jedoch von Schüttelfrost gebeutelt. Zu allem Überdruss scheint auch die Kulturpolitik unter Franz Morak gänzlich außer Kontrolle zu geraten. Gibt es ein Happy End? [lesen]
Ich bin hier, also wähle ich. Die Linzer Wahl Partie im oberösterreichischen Wahlkampf
Andrea Hummer Am 28. September 2003 sind Wahlen in Linz und Oberösterreich. Die Inhalts- und Mobilisierungskampagne Linzer Wahl Partie (LWP) spricht MigrantInnen als politische Subjekte an, zeigt Diskriminierungen auf und schreibt sich mit ihren Forderungen in den politischen Raum des Wahlkampfs ein. [lesen]
Wem gehört die Kultur der Zukunft?
Felix Stalder und Konrad Becker Die drastische Einschränkung der Wegerechte im Wissensraum bedeutet aber nicht nur Verarmung, sondern raubt auch die Grundlagen einer Mitgestaltung der Zukunft. Virtueller Landraub, der alle geistigen Leistungen und Methoden patentieren will, produziert die ökologische Katastrophe der Kultur. [lesen]
World Social Forum, 2. Sendung
Rubia Salgado Es gab die Freude über deinen Brief, und ich habe mit großem Interesse gelesen, wie du das World Social Forum erlebt und wahrgenommen hast. Es gab jedoch auch Erstaunen, besonders über einen gewissen Ton von Naivität, über deine romantisierte Annäherung, über die von dir wiedergegebene Idealisierung der kämpferischen AktivistInnen ... [lesen]
Solidarität als erweiterter Egoismus. Die IG Kultur muss ein Netzwerk werden
Patricia Köstring Die IG Kultur Österreich hat beschlossen, sich - letztendlich ungeachtet dessen, ob es sich um eine RE-Politisierung eines ENT-solidarisierten Feldes handelt, um einen Anfang oder einen Neubeginn - der Frage zu widmen, wie Solidarität in dieser Gesellschaft möglich ist. [lesen]
public space oddity
Elisabeth Mayerhofer, Monika Mokre, Paul Stepan Wie lässt sich in einem Gegenmodell zur Privatisierung die soziale Verantwortung der öffentlichen Hand realisieren? Dazu würde mit Sicherheit mehr gehören als die Nicht-Privatisierung. Denn die Frage nach Öffentlichkeit ist stets die Frage nach Machtverhältnissen. [lesen]
Fluchtbewegungen. Asylsuche und Missverständnis zwischen den Diskursen von Kino und Bildender Kunst
Diedrich Diederichsen Kommt das Kino vom Mars und die Bildende Kunst von der Venus? Die Begegnungen von Praktiken aus diesen künstlerischen Bereichen haben zugenommen - und doch scheinen experimentelle Filmemacher und kritische Künstler immer noch aneinander vorbeizureden. [lesen]
re:form. Ein Papier zur Reform der Wiener Theaterförderung
Seit Dezember 2002 fand eine Reihe von Treffen und Diskussionen statt, die zur Entwicklung folgenden Textes zur Kulturpolitik in puncto "Freie Szene" in Wien geführt haben. [lesen]
re:form strike 3. Ein Kommentar
Marty Huber Die Arbeit, die allen Interessierten bevorsteht, ist, einen Prozess voranzutreiben, der im Sinne einer sich globalisierenden Welt, lokale und doch polyphone Räume, Orte der Diskurse aufmacht. [lesen]
Über Kämpfe und Ängste. Soziale Bewegungen in Süditalien
Martin Birkner Dem endgültigen Durchdrehen des kommunismusparanoiden Regierungschefs und einem sich zunehmend verschärfenden innenpolitischen Klimas ist es zu danke, dass immer öfter wieder eine Parole zu hören, die eigentlich aus den 70er Jahren stammt, wohl oder übel aber die Zukunftsperspektive der sozialen Bewegungen in Italien darstellt: "Lotta dura senza paura". [lesen]
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