 |
|
> > Minoritäre...
|
Minoritäre Allianzen
Kulturrisse 0102
Erfasste Bewegung. Migration und Identifikation im erweiterten Nationalstaat
Stefan Nowotny Migration ist nicht nur ein Faktum, sondern auch eine zentrale Herausforderung an den demokratischen Rechtsstaat, zumal dann, wenn dieser Staat seinen Wohlstand fortwährend auf jenen politischen, sozialen und ökonomischen Ungleichheiten errichtet, die Migrationsbewegungen bedingen. [lesen]
Neue Égaliberté. Kampflinien der antirassistischen Szene in Österreich
Ljubomir Bratic Die Politik hat in Österreich, wie auch auf EU-Ebene, im vergangenen Jahrzehnt verstärkt eine österreichische, europäische und westliche "Identität" vorangetrieben. Es ist immer der Türke, Serbe, Rumäne, Nigerianer, der ein Verbrechen begangen hat, um ein Beispiel aus der alltäglichen medialen Praxis zu erwähnen. Die antirassistische MigrantInnenszene antwortet darauf. [lesen]
MigrantInnen im Kulturbereich. Beobachtungen aus der Provinz
Rubia Salgado Seit drei Jahren intensiviert sich in Oberösterreich ein Diskussionsprozess um die Thematik der Partizipation von MigrantInnen im Kulturbereich. [lesen]
TQW oder die Notwendigkeit zu kooperieren
Sabine Sonnenschein Durch das Tanzquartier ist es zu einer Verschiebung des symbolischen Kapitals der in der Wiener Szene verorteten KünstlerInnen gekommen: Die Macht derjenigen, die konstant über weit mehr als 10 Jahre in diskutablem Ausmaß subventioniert werden und sich in ihrer Arbeit allzu verfestigt haben, hat Risse bekommen. [lesen]
Kultureller Stellenwert und politische Bedeutung von Open Source und freier Software
Peter Riegersperger Durch Free Software besteht die Möglichkeit, dass der Zugang zum Netz und seinen Einrichtungen weiterhin Teil der öffentlichen Sphäre bleibt, und nicht in den Bereich der Medienkonzerne integriert wird. Damit gewinnen die Nutzer des Netzes ein wesentliches Stück Freiheit zurück. [lesen]
Die Kunsthalle Tirol ist angezählt. Mit der Ausstellung BOXER heißt es Ring frei für den vorerst letzten Kampf um die Kunst in Hall
Thomas Lindtner Gemeinsam mit der derzeit sparwilligen Haller ÖVP Stadtregierung betrieb die FPÖ den Fall der Kunsthalle Tirol. Der Kunsthallenleiter wurde letztendlich ungustiös und unehrenhaft gekündigt. [lesen]
Die Pazifisten und die Weltpolizei. Zu den Konsequenzen einer sozialdemokratischen Theorie
Thomas Rothschild Wenn in Österreich ein sozialdemokratischer Spitzenpolitiker sich vollmundig gegen militärische Einsätze in Afghanistan ausspricht und weiterhin in einer Partei bleibt, deren Vorsitzender das Gegenteil bekundet, wundert das niemanden, weil man hierzulande von Politikern gar nichts anderes erwartet als skrupellosen Karrierismus, Verlogenheit und Korrumpierbarkeit. [lesen]
BruXXel, Dezember 01
Stefan Nowotny und Beat Weber Die Katerstimmung hatte schwer wiegende Gründe: Irgendwie kam das Gefühl auf, dass die politische Dimension der Demonstrationen so weit in den Hintergrund gerückt war, dass sie nicht nur für die ohnehin nicht sonderlich daran interessierten Regierungschefs in Laeken unhörbar blieb, sondern auch für eine Vielzahl von KundgebungsteilnehmerInnen kaum auszumachen war. [lesen]
11. September 2001 in deutscher Rede
Burghart Schmidt Es ist an der Zeit, ganz einfach klassische Sprachkritik wieder zu betreiben, wenn man von den Reden der Intellektuellen, über die Intellektuellen, durch die Intellektuellen des Deutschsprachigen zur Lage der Welt hört. [lesen]
|
|
|