Organisation
Mitglieder
Service
Publikationen
Kulturrisse
Kulturpolitik
Europa
Förderturm
Links
TRANSFER
TRANSVERSAL


igkultur  >  Kulturrisse  >  Das Ende der ...
Inhalt
Das Ende der Gemütlichkeit
Kulturrisse 0301





VorRisse
Gerald Raunig
[lesen]
Slavoj Zizek im Interview: "Wir werden dich erschießen und wir werden dich in guter Erde begraben."
Nach einem Interview mit Stuart Hall in der Kulturrisse 0201 veröffentlichen wir im folgenden ein Interview mit Slavoj Zizek, dem slowenischen Philosophen, der durch seine kontroversiellen Beiträge auch auf der documenta-Plattform in der Akademie der bildenden Künste für hitzige Debatten und für eine kurze Aufhebung der akademischen Gemütlichkeit sorgte. [lesen]
Gemütlichkeit, welche Gemütlichkeit! Wenn es kein Recht auf Faulheit gibt, welches soziale Recht gibt es dann?
Yoyo Tischler
Gemütlichkeit strebt nach Hegemonie. Andersrum: Es gibt immer - nur - hegemoniale Gemütlichkeit. Oder einfacher: die herrschende Gemütlichkeit ist immer die Gemütlichkeit der Herrschenden. Wenn sie sich denn überhaupt quantifizieren lässt: Das Maß der erlebbaren Gemütlichkeit ist kontingent. Hier kommt Macht ins Spiel. Willkommen in der Politik. [lesen]
Schlampige Verhältnisse
Melina Klaus
"Männer bekommen Migräne, Stimmungswechsel, Hormonausschlag, Bulimie." (Format) "Boys grow up in a world of far fewer certainties than their dads enjoyed." (The Face) Welcherart schlampige Verhältnisse machen hier Schluss mit männlicher Gemütlichkeit? [lesen]
Tausch/verweigerung/en: Lebens-, Bewegungs- und Verkehrsform
Klaus Neundlinger
Der Kanal-Tunnel ist in mehrerlei Hinsicht ein symbolisches Projekt. Er intensiviert die Verbindungen zwischen zwei Ländern, die innerhalb der Europäischen Union zu den politisch einflussreichsten Nationen gehören. Symbolisch aufgeladen wurde die unterirdische Verbindung wohl nicht nur wegen der technischen Schwierigkeiten, die es mit dem Bau zu überwinden galt, sondern auch wegen der imaginären Besetzung der Verbindungen, die damit freigesetzt wurden. Aus der Perspektive der repräsentativen Politik werden solche großen infrastrukturellen Projekte nach wie vor mit jenem Pathos aufgeladen, das uns glauben macht, hier und dort wären tatsächlich Grenzen überschritten worden. Welche Grenzen aber wurden aufgehoben, sodass man von der Möglichkeit neuer Erfahrungen sprechen könnte, von neuen symbolischen Formen, in denen sich konkrete Existenzen auszudrücken vermöchten? [lesen]
Der Krieg ist vorbei.
Tina Leisch
Sarajevo. Muezzingesänge dringen von unten lauter auf die Hügel über der Stadt hinauf als der Autolärm. Ein Sieg der menschlichen Stimme über die Verbrennungsmotoren. Erfreulich, selbst wenn er nur mit Hilfe von Riesenverstärkern errungen wird und die Muezzinstimmen Konserven von der Kassette sein mögen. Von den ehemaligen Tschetnikstellungen aus schaut man hinunter auf die zerschossene Stadt, die augenlosen Hochhäuser. Den Blick von hier oben zu riskieren, ist immer noch etwas gefährlich. Einem Hirten, der seine Schafe und Ziegen zwischen verschimmelnden Sandsäcken und verbrannten Gemäuern weidet, sind schon fünf seiner Tiere von Minen zerfetzt worden. Aber die verminten Hügel seien nicht das Schlimmste, meint er. Das Schlimmste seien die vielen verminten Seelen. [lesen]
Infokörperkult. Kultur und Kommunikation als Instrumente sozialer Kontrolle
Konrad Becker
Mündliche Überlieferungen und bildliche Darstellungen spiegeln sich als Muster früherer Gesellschaften bis in die populäre Multimedienlandschaft der Gegenwart. Künstliche Erinnerung erfolgt dabei durch virtuelle und simulierte Bilder und Orte, die als eine Art "Weltkarte" durch ihren Anschein der Objektivität immer auch als machtpolitische Instrumente dienen. Aus diesem Grunde werden gerade im Bereich kultureller Repräsentation keine Mittel gescheut, um Kontrolle auf jene Realität auszuüben, die als "allgemein gültig" vermittelt werden soll. [lesen]
Von der Unselbstständigkeit in die Schulden. Die Umwandlung der Universitäten von Staatsbetrieben in private Unternehmen
Helmut Neundlinger
Unter dem propagandistischen Vokabel "Nulldefizit" findet derzeit in Österreich ein gesamtgesellschaftlicher Umbau statt, der die Zerschlagung ganzer Milieus und Institutionen in Angriff nimmt. Ohne Zweifel sind die öffentlichen Bereiche Verwaltung, Ausbildung oder Gesundheitswesen in fundamentale Krisen geraten. Am Ende des Staates steht die Neugründung der Gesellschaft als Unternehmen. [lesen]
Die wundersame Wiedergewinnung des Kulturressorts durch die Wiener SPÖ
Interview mit Andreas Mailath-Pokorny. [lesen]
Zur Frage der Hegemonie: Subcommandante Marcos und Parteichef Van der Bellen
Monika Mokre
Es braucht etwas Anderes. Es braucht die Entwicklung von Denk- und Handlungsmodellen jenseits des Neoliberalismus und es braucht die Entwicklung von Organisationsformen, die diesen Modellen angemessen sind - wobei es schwer vorstellbar ist, dass sich solche innerhalb der bestehenden Staatsstrukturen finden lassen. [lesen]
Suche

IG Kultur
>> Login

AUSGABEN
Alles nur geklaut? - Ringen um das Recht auf die Kopie
Kulturrisse 0409
Freiwilliges Engagement: Hackeln für die "Ehre"?
Kulturrisse 0309
Politisierte Universitäten: Revolutions(t)räume?
Kulturrisse 0209
Migrationen: Durchkreuzte Räume
Kulturrisse 0109
Ist Links Außen?
Kulturrisse 0408
Linkskurven
Kulturrisse 0308
Wissensproduktion und Widerstand
Kulturrisse 0208
Innere Sicherheit 2.0
Kulturrisse 0108
Die Wende am Ende
Kulturrisse 0407
Politiken des Sozialen
Kulturrisse 0307
(Frei-)Räume
Kulturrisse 0207
Plagiarismus und Ideenklau
Kulturrisse 0107
Organisierung der Unorganisierbaren
Kulturrisse 0406
Migration und Kulturarbeit
kulturrisse 0306
Jenseits der Kultur: Politik der Übersetzung
Kulturrisse 0206
True Stories? Dokumentarismus Revisited
Kulturrisse 0106
Kulturindustrie(n)
Kulturrisse 0405
Politischer Anti-Antisemitismus
Kulturrisse 0305
EuroMayDay 005. mächtig prekär
Kulturrisse 0205
Public Art Policies
Kulturrisse 0105
Gott verhüte Österreich
Kulturrisse 0404
Gefängnisse
Kulturrisse 0304
antirassistisch-feministische Interventionen
Kulturrisse 0204
Progressive Kunstinstitutionen
Kulturrisse 0104
Das Ende der Legislaturperiode
Kulturrisse 0403
Wahlverdichtung
Kulturrisse 0303
Wiederaneignung der Stadt
Kulturrisse 0203
Gott behüte Österreich
Kulturrisse 0103
Kunst und Gewalt
Kulturrisse 0402
Guten Morgen, Gewerkschaft
Kulturrisse 0302
Minoritäre Allianzen
Kulturrisse 0102
Opposition ohne Land
Kulturrisse 0401
Das Ende der Gemütlichkeit
Kulturrisse 0301
Transversality now!
Kulturrisse 0201
Land ohne Opposition
Kulturrisse 0101
Die intellektuelle Konterrevolution
Kulturrisse 0000