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Opposition ohne Land
Kulturrisse 0401





VorRisse
Gerald Raunig
[lesen]
Liberalismus und Terror
Hito Steyerl
Egal ob links oder rechts, wir haben es mit einer Einheitsfront von Rebellen zu tun, mit liberalen Umstürzlern, die seither einen chronischen Aufstand gegen Rechts- und Sozialstaat inszenieren - im Namen von Effizienz und Fortschritt. Was momentan mit dem Begriff der Revolution bezeichnet wird, ist also keine egalitäre Umverteilung des Eigentums, sondern Innovation und Flexibilisierung. [lesen]
Mit ohne Land. Nationale Politik und neuer Internationalismus
Oliver Marchart
Interessanterweise war es die FPÖVP-Regierung, die den Konsensweg verließ, den politischen Gegner mit allen gerade noch erlaubten (bzw. noch nicht vom Verfassungsgerichtshof ausjudizierten) Mitteln auszuschalten und die Sozialpartnerschaft weitgehend zu zerstören versuchte. Die parlamentarische Opposition sah dem mit heruntergeklappter Kinnlade zu. [lesen]
Abstraktionen des Gedenkens
Stefan Nowotny
Dass weder Philosophentum noch Bildung vor schlechter Abstraktion schützt, hat Rudolf Burger mit seinem vor einigen Monaten in der Europäischen Rundschau und auszugsweise im Standard publizierten Text "Irrtümer der Gedenkpolitik" einmal mehr unter Beweis gestellt. Ganz im Stile des "coolen Wendephilosophen" versucht Burger darin die faulen Eier der schwarz-blauen Regierungskoalition einmal mehr auf dem Feuilletonmarkt zu verhökern. [lesen]
From Haag to nowhere. Allgemeiner Ausnahmezustand über Europa
Boris Buden
Erinnern wir uns an eine heute schon vergessene politische Gestalt, die einst den Kampf gegen den kommunistischen Totalitarismus so entscheidend geprägt hat: an den ehemaligen Dissidenten. Wofür stand damals ein Dissident politisch? Für die Demokratie, selbstverständlich! Aber was bedeutete das wirklich? Hat er etwa eine radikale Umwälzung der sozialistischen Eigentumsverhältnissen gefordert? Ein Vergeuden des nationalen Reichtums an die transnationalen Korporationen? Oder einen Seitenwechsel in den internationalen Militärbündnissen? Keinesfalls! Die sogenannte Privatisierung, oder etwa die NATO-Mitgliedschaft, waren mit Sicherheit nicht die Parolen auf seinem Banner. Er hatte eine andere Vision. [lesen]
Ohrenbetäubende Schweigsamkeit. Zur Schmerzbehandlung in der Kultur- und Medienpolitik
Martin Wassermair
Um Franz Morak ist es stiller geworden. Auftritte werden zunehmend seltener, immer weniger wissen auf künstlerischem Terrain von persönlichen Begegnungen zu berichten. Die Kulturpolitik der rechtskonservativen Wende verliert damit an Dynamik und Substanz. Doch manche beklagen die Ruhe und die Schweigsamkeit. [lesen]
Folge dem weißen Kaninchen ... Geordnete Geschäfte für Kunst-Beiräte
Gabi Gerbasits
Bei einer telefonischen Umfrage im August 2000 unter 150 Institutionen, die "regelmäßig" Förderungen für ihr Jahresprogramm, ihre Jahrestätigkeit beantragen, wussten rund ein Drittel nicht über den aktuellen Bearbeitungsstand bzw. über das Zustandekommen der Entscheidung (mit oder ohne Beirat, warum wieviel?) Bescheid. [lesen]
Glanz und Elend der Institutionen. Depot und Public Netbase am Scheideweg
F.E. Rakuschan
Nur wenige Wochen danach sind sie fast schon wieder vergessen: die Auseinandersetzungen zwischen den sogenannten Drittnutzern einerseits, wie bspw. Depot und Public Netbase, und der MuseumsQuartier Errichtungs- und BetriebsgesmbH (MQ E+Bges mbH) andererseits. [lesen]
Lauter Frauen! Raum fordern, nicht pflegen!
Barbara Klein
"Ihr Auftritt bitte!..." hieß es am 10. September im kosmos.frauenraum anlässlich einer Pressekonferenz. Dieser war ein Aufruf der kosmos.frauen vorausgegangen, Kulturinitiativen und Künstlerinnen mit feministischen Zielsetzungen mögen von Streichungen, Kürzungen, Ablehnungen und Kommunikationsschwierigkeiten mit den verantwortlichen PolitikerInnen und BeamtInnen berichten, um ein umfassendes Bild der kulturpolitischen Situation zu liefern und konkrete Maßnahmen zur Veränderung zu fordern. [lesen]
Alles Terroristen ... FP-Hinterbänkler auf der Jagd nach gewaltbereiten Kulturwissenschaftern
Gerald Raunig
Dass die AkteurInnen im Parlament und im Wiener Gemeinderat bisher nur aus den hinteren Bänken zum Kulturkampf gegen unser marginales Blatt aufgerufen haben, enttäuscht uns zwar, wird aber durch den unfreiwillig humoristischen Ansatz der FP-ProtagonistInnen voll und ganz wiedergutgemacht. [lesen]
Brutalphraseologie und Kühle des Denkens
Burghart Schmidt
Oh!, diese vielen Zeilen des Aneinanderreihens von Brutalphrasen, mit denen keine Theorie, keine Praxis und keine Theorie-Praxis etwas anfangen können, die des weiteren nichts zu Kunstproblemen enthalten und keine Einsichten bieten, außer dass dem Herrn Slavoj Zizek am demokratischen Alltag alles schnell so fad wird. [lesen]
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antirassistisch-feministische Interventionen
Kulturrisse 0204
Progressive Kunstinstitutionen
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Das Ende der Legislaturperiode
Kulturrisse 0403
Wahlverdichtung
Kulturrisse 0303
Wiederaneignung der Stadt
Kulturrisse 0203
Gott behüte Österreich
Kulturrisse 0103
Kunst und Gewalt
Kulturrisse 0402
Guten Morgen, Gewerkschaft
Kulturrisse 0302
Minoritäre Allianzen
Kulturrisse 0102
Opposition ohne Land
Kulturrisse 0401
Das Ende der Gemütlichkeit
Kulturrisse 0301
Transversality now!
Kulturrisse 0201
Land ohne Opposition
Kulturrisse 0101
Die intellektuelle Konterrevolution
Kulturrisse 0000