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28.06.2010 Kulturpolitik am Abstellgleis
Die Ergebnisse der Studie zur Sozialen Lage der KünstlerInnen mündeten in einen intensiven vom Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur koordinierten Arbeitsprozess, den sogenannten IMAGs (Interministeriellen Arbeitsgruppen). In diesen wurden neben den zentralen Themen zur sozialen Absicherung von KünstlerInnen auch noch weitere Problemfelder verhandelt. Siehe Presseaussendung des Kulturrats Österreich Allerdings präsentiert die Bundesministerin Schmied in ihrer Zwischenbilanz im Bereich Kunstförderung lediglich ein Stückwerk einzelner Maßnahmen, die letztendlich nicht einmal den Ergebnissen der Interministeriellen Arbeitsgruppe geschuldet sind, sondern ohnehin bereits bei Regierungsantritt verkündet wurden.
Die Amtsperiode von Bundesministerin Schmid ist von völliger Abstinenz kulturpolitischer Konzepte geprägt. Trotz der gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Gegenwart, auf die die EU mit dem europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs und dem des Jahres gegen Armut und soziale Ausgrenzung reagiert, (Schwerpunkte, die auch die Kulturförderungen der EU markieren) gibt es in Österreich keine kulturpolitisch nachhaltig angelegten Konzepte und Maßnahmen, ja nicht einmal Aussagen der politisch Verantwortlichen dazu.
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