Gegen den Kulturabbau beim ORF Vorarlberg

Seit Oktober 2017 wendet sich die IG Kultur Vorarlberg mit weiteren Kunst- und Kulturschaffenden und Kulturinitiativen in offenen Briefen an Markus Klement, Landesdirekto

Seit Oktober 2017 wendet sich die IG Kultur Vorarlberg mit weiteren Kunst- und Kulturschaffenden und Kulturinitiativen in offenen Briefen an Markus Klement, Landesdirektor des ORF Vorarlberg. Ausgelöst wurde der Protest durch die Programmänderung der beliebten Kultursendung „Kultur nach 6“ von 18 auf 20 Uhr und damit auf eine Zeit, in der Beiträge parallel zu jenen Kulturveranstaltungen stattfinden, über die sie berichten. Darüber hinaus kritisieren Vorarlberger Kultur-Initiativen, Vereine und Netzwerke den aktuell stattfindenden Abbau der Kulturabteilung des ORF Vorarlberg und fordern den Landesdirektor dazu auf, den Kultur-, Informations- und Bildungsauftrag in einer der vielschichtigen und reichhaltigen Kulturszene des Landes entsprechenden Art zu erfüllen.

Eine von uns mitorganisierte öffentliche Podiums- und Publikumsdiskussion fand am 27. November 2017 um 19 Uhr im Vorarlberg Museum statt. Auf dem Podium diskutierten LR Christian Bernhard, ORF Vorarlberg Chefredakteur Gerd Endlich (der von Landesdirektor Markus Klement an seine Vertretung entsandt wurde), die Theaterregisseurin Barbara Herold, der Schriftsteller Wolfgang Mörth und der Direktor des Jüdischen Museums, Hanno Loewy. Moderiert wurde die Diskussion von Angelika Böhler.

Gut 300 Interessierte und Kunst- und Kulturschaffende folgten der Einladung ins Foyer des Museums und beteiligten sich mit fundierten Feedbacks und Kritikpunkten an der Diskussion.

Hier kann man Nachlesen und Nachhören.

Auf standard.at und kulturzeitschrift.at wurde ausführlich berichtet.

In einer Online-Petition "Für den Erhalt der Kulturredaktion und Kulturberichterstattung im ORF Vorarlberg" sammeln wir Unterschriften gegen den Kulturabbau im Landesstudio.

 

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